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Als Schwarzfahrer erwischt: Oberleutnant erstellte erfundenen Marschbefehl

Um gratis Zug fahren zu können, hat ein Oberleutnant aus Winterthur einen fiktiven Marschbefehl für die 1. Klasse hergestellt. Nun wurde er wegen Urkundenfälschung verurteilt.

Attila Szenogrady
Das Obergericht verurteilte den Oberleutnant zu einer Geldstrafe.
Das Obergericht verurteilte den Oberleutnant zu einer Geldstrafe.
Keystone

Laut Anklage kam der heute 33-jährige Oberleutnant der Schweizer Armee bei einem Militärsportkurs im Herbst 2011 in den Besitz eines USB-Sticks, der eine Vorlage für einen Marschbefehl enthielt.

Bereits wenige Monate später erstellte er mit dem Stick an seinem damaligen Wohnort in Winterthur mit der Hilfe seines Computers einen fiktiven Marschbefehl, der ihm «Freie Fahrt in Zivil auf allen Strecken der Schweizerischen Transportunternehmen» erlaubte. Dabei setzte der Offizier standesgemäss auch eine Gültigkeit für die 1. Klasse ein.

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