Zum Hauptinhalt springen

Geologie spielte dem Bohrer einen Streich

Das Kräterchen, das sich gestern plötzlich auf der Vogelsangstrasse auftat, sei eine Folge des Bohrverfahrens in wechselhaften Gesteinszonen, heisst es. Es ist jedoch nicht der erste derartige Zwischenfall in Winterthur.

Dort, wo am Dienstag noch Krater waren, ist am Mittwoch bereits eine Baustelle. Vier Meter tief muss die Grube sein, damit die Kanalisation repariert werden kann. Nochmals vier Meter tiefer steckt die Bohrmaschine.
Dort, wo am Dienstag noch Krater waren, ist am Mittwoch bereits eine Baustelle. Vier Meter tief muss die Grube sein, damit die Kanalisation repariert werden kann. Nochmals vier Meter tiefer steckt die Bohrmaschine.
Michele Limina
Am Dienstag bemerkte eine Passantin, dass sich auf der Unteren Vogelsangstrasse zwei Löcher im Boden auftaten.
Am Dienstag bemerkte eine Passantin, dass sich auf der Unteren Vogelsangstrasse zwei Löcher im Boden auftaten.
Marc Dahinden
Beim Microtunneling-System treten laut Reifler vor allem dann Probleme auf, wenn die Maschine auf Findlinge oder Metallteile treffen.
Beim Microtunneling-System treten laut Reifler vor allem dann Probleme auf, wenn die Maschine auf Findlinge oder Metallteile treffen.
Marc Dahinden
1 / 6

Zuerst war da nur eine etwa 40 Zentimeter tiefe Mulde im Belag der Unteren Vogelsangstrasse. Doch das war Grund genug, diese am Dienstag nach Mittag zu sperren. Als ein Maschinist dann mit dem Bagger den Belag zu klopfen begann, brach dieser gleich ein. Zwei kreisrunde Löcher hatten sich unter dem Teer gebildet, und der Bagger rutschte sogar ein Stück weit in das Kieskraterloch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.