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Streit um Pfarrer Siebers Geburtstagsparty

Das Fest zu Pfarrer Siebers 90. Geburtstag wurde abgesagt. Sieber und seine Stiftung streiten sich über den Grund.

Wehrt sich gegen die eigene Geburtstagsparty: Pfarrer Ernst Sieber will nicht ohne alle seine Brüder und Schwestern feiern.
Wehrt sich gegen die eigene Geburtstagsparty: Pfarrer Ernst Sieber will nicht ohne alle seine Brüder und Schwestern feiern.
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Im Wortlaut der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber ist die Party im Zürcher Grossmünster "aus familiären Gründen" abgesagt worden. Nach den Äusserungen des Pfarrers bei "Tele Züri" hingegen, weil nicht alle Randständigen, so wie es Sieber wollte, zur Party eingeladen wurden.

Von mehreren Online-Medien auf Siebers Äusserungen angesprochen, versteht Stiftungspräsident Christoph Zingg die Welt nicht mehr. Man habe sich mit Sieber darauf geeinigt, dass ein zweites Fest in der Helferei neben dem Grossmünster veranstaltet werde. Dort habe es Platz für rund 300 Personen, auch für die Randständigen. "Auch da ist zu wenig Platz", kontert Sieber trotzig. Seit Jahrzehnten gebe es für ihn nichts anderes: auch wenn es das kleinste Festchen gewesen sei, "dann gehören meine Brüder und Schwestern zu mir".

600 statt nur 300

Dazu zählt Sieber offenbar rund 600 Randständige, die jeweils zu seinen Weihnachtsfeiern im Hotel Mariott pilgern. Dass die Helferei nur halb so viel Platz bietet, wollten die Organisatoren der Stiftung lösen, indem die Gäste gestaffelt nacheinander daran teilnehmen. Sieber blieb aber dabei: Es sollen alle gemeinsam feiern.

Wann und in welchem Rahmen das Fest nachgeholt wird, blieb heute offen.

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