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Temperaturen sinken - Arbeitslosenquote steigt

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich ist im Januar 2017 um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent gestiegen. Diese Zunahme ist insbesondere auf mehr Arbeitslose im Bau- und Gastgewerbe wegen der kalten Witterung zurückzuführen.

Ende Januar waren 32'387 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet.
Ende Januar waren 32'387 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet.
Keystone

Ende Januar waren 32'387 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Donnerstag in einer Mitteilung. Das sind 817 Personen mehr als Ende Dezember.

Im Baugewerbe war der Anstieg mit 158 Personen im Vergleich zu früheren Jahren eher hoch. Dies führt das AWA auf die tiefen Temperaturen im Januar zurück. Auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe (plus 130 Personen) fiel höher als in früheren Jahren im Januar aus.

Ebenfalls steigende Zahlen werden im Januar jeweils im Detailhandel verzeichnet, diesmal waren es 121 Personen mehr als im Vormonat. Ein Teil dieses Anstiegs könnte durch die Personalreduktion nach dem Weihnachtsgeschäft begründet sein, hält das AWA fest. «Auch unabhängig davon scheint die Lage im Detailhandel gemäss Unternehmensbefragungen nach wie vor durchzogen zu sein.» Frühestens in der zweiten Jahreshälfte sei gemäss derzeitigem Stand der Prognosen mit einer stärkeren Wirtschaftsdynamik und einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen, schreibt das AWA.

SDA/fabs

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