Zum Hauptinhalt springen

Todesursachen nach Badeunfällen geklärt

Die Abklärungen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich haben ergeben, dass in beiden Todesfällen keine Hinweise auf Dritteinwirkungen bestehen. Ein Delikt kann in beiden Fällen ausgeschlossen werden.

Ein 25-Jähriger und ein 31-Jähriger etranken am Sonntag im Flussbad Oberer Letten.
Ein 25-Jähriger und ein 31-Jähriger etranken am Sonntag im Flussbad Oberer Letten.

Nach den beiden Todesfällen am vergangenen Wochenende im Flussbad Oberer Letten liegen erste Erkenntnisse zu den Todesursachen vor. Die Untersuchungen der Rechtsmediziner haben in beiden Fällen Ertrinken als Todesursache ergeben. Somit bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung, wie die Zürcher Stadtpolizei mitteilt. Trotzdem laufen diverse weitere Ermittlungen der Polizei.

Die Abklärungen, ob bei den Verstorbenen Alkohol oder Drogen im Spiel waren, stehen zurzeit noch aus. Diese Ergebnisse werden aber aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht öffentlich gemacht.Die Auswertungen der Spuren, welche Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich gesichert haben, stehen ebenfalls noch aus.

Bademeister aus Spital entlassen

Der 36-jährige Bademeister, der die beiden Ertrunkenen aus dem Flussbad geborgen und sich dabei erheblich an den Armen verletzt hatte, konnte in der Zwischenzeit das Spital wieder verlassen. Er wird seine Arbeit aber vermutlich erst in einigen Wochen wieder aufnehmen können. Ihm und seinen involvierten Mitarbeitenden wurde psychologische Hilfe angeboten.

Nach dem Zeugenaufruf haben sich mehrere Personen bei der Stadtpolizei Zürich gemeldet und wertvolle Aussagen gemacht. Diese werden nun in die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und der Stadtpolizei Zürich einfliessen.

Die Opfer der Badeunfälle wurden am Sonntagabend entdeckt. Kurz vor 21 Uhr wurde die Stadtpolizei Zuerich zum Flussbad Oberer Letten gerufen, weil dort ein lebloser Mann im Wasser trieb. Ein Bademeister hatte den 25-jährigen Spanier bereits aus der Limmat gezogen, als die Rettungskräfte eintrafen. Fuer ihn kam jede Hilfe zu spät, wie die Polizei in der Nacht auf Montag mitteilte. Fast gleichzeitig wurde beim Lettensteg ein weiterer lebloser Körper entdeckt und aus dem Fluss geborgen. Auch der 31-jährige Türke konnte nicht gerettet werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch