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Trotz Dammbruch soll der Sihlrechen im Winter bereit sein

Eine Baustelle an einem Fluss hat gewisse Tücken. So mussten beim geplanten Sihlrechen in Langnau Arbeiten verschoben werden, nachdem es zur Überschwemmung gekommen war. Doch der Bau liegt weiterhin im Zeitplan.

Nach dem Bruch des Damms aus Erdreich und Steinen steht die eigentliche Baustelle im Wasser. dennoch ist das Fundament des Sihlrechens schon zu erkennen.
Nach dem Bruch des Damms aus Erdreich und Steinen steht die eigentliche Baustelle im Wasser. dennoch ist das Fundament des Sihlrechens schon zu erkennen.
Michael Trost
Im Vordergrund bleibts ruhig, im Hintergrund gehen die Bauarbeiten weiter.
Im Vordergrund bleibts ruhig, im Hintergrund gehen die Bauarbeiten weiter.
Michael Trost
Schwere Maschinen bearbeiten den Rütiboden. Nach den Arbeiten wird hier begrünt.
Schwere Maschinen bearbeiten den Rütiboden. Nach den Arbeiten wird hier begrünt.
Michael Trost
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Der Damm ist gebrochen. Die Sihl hat wieder einmal gezeigt, welche Kräfte sie entwickeln kann. Am Freitag, um 10.30 Uhr hat sie den provisorischen Damm bei der Baustelle des Sihlrechens überspült und schliesslich eine Bresche geschlagen. An Bauarbeiten ist hier nicht mehr zu denken, die Sihl hat den geplanten Rückhalteraum für Schwemmholz mit Wasser gefüllt. Vereinzelt ragen Armierungseisen aus dem bräunlichen Wasser, Teile der entstehenden Betonsockel für die Einlaufschwelle und die 67 Stahlpfeiler. Die Bauarbeiter, die eigentlich das Fundament für den Schwemmholzrechen hätten erstellen sollen, graben mit schweren Maschinen den Rütiboden auf der anderen Seite der Sihl um.

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