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Über 6000 Unterschriften gegen zweite Limmattalbahn-Etappe

Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich müssen voraussichtlich nochmals über die geplante Limmattalbahn abstimmen, allerdings nur darüber, ob auch die zweite Etappe von Schlieren-Geissweid nach Killwangen-Spreitenbach (AG) gebaut werden soll.

Ein Plakat mit der Aufschrift «Masslose Limmattalbahn - Nein» aus dem Jahre 2015: Auch zwei Jahre danach beschäftigt die Limmattalbahn die Bevölkerung der Region.
Ein Plakat mit der Aufschrift «Masslose Limmattalbahn - Nein» aus dem Jahre 2015: Auch zwei Jahre danach beschäftigt die Limmattalbahn die Bevölkerung der Region.
Keystone

Für die kantonale Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn - ab Schlieren» sind die nötigen 6000 Unterschriften zusammengekommen, wie Bernhard Schmidt, Präsident des Initiativkomitees, am Mittwoch gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF sagte. Die Initiative werde in den nächsten Tagen eingereicht.

Im November 2015 stimmten die Zürcherinnen und Zürcher einem Kredit über 510 Millionen für den Bau der Limmattalbahn vom Bahnhof Zürich-Altstetten nach Schlieren über Dietikon nach Killwangen-Spreitenbach mit einem Ja-Stimmenanteil von 64,45 Prozent zu. Im Bezirk Dietikon wurde die Vorlage hingegen mit einem Nein-Stimmenanteil von 54 Prozent verworfen.

Das Limmattal hat laut dem Initiativkomitee bereits einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Zudem zerschneide die parallel zur S-Bahn verlaufende geplante Bahn die Ortschaften im Limmattal.

Es sei absurd, bei der heutigen Finanzlage des Kantons Zürich 382 Millionen Franken für ein unerwünschtes Strassenbahnvorhaben auszugeben und gleichzeitig einschneidende Sparmassnahmen für den ganzen Kanton zu planen, heisst es in der Begründung der Initiative.

Baustart am 28. August

Definitiv gebaut wird hingegen die erste Etappe: Baustart ist am 28. August. Dabei geht es um die Verlängerung der Zürcher Tramlinie 2 bis nach Schlieren. Das gesamte Projekt sieht eine 13,4 Kilometer lange zweigleisige Neubaustrecke im Limmattal zwischen den Bahnhöfen Zürich-Altstetten und Killwangen-Spreitenbach mit insgesamt 27 neuen Haltestellen in den Kantonen Zürich und Aargau vor.

SDA/past

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