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Unter den Rettungsdiensten soll es keine Rosinenpicker mehr geben

Die Qualität der Rettungsdienste im Kanton Zürich variiert. Und nicht ­immer wird jener alarmiert, der am schnellsten am Unfallort wäre. Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger will diesen Mangel nun mit der Nächst­beststrategie beheben.

Die Gesundheitsdirektion hat sich zum Ziel gesetzt, eine gute Mindestqualität der Rettungsdienste im Kanton Zürich sicherzustellen.
Die Gesundheitsdirektion hat sich zum Ziel gesetzt, eine gute Mindestqualität der Rettungsdienste im Kanton Zürich sicherzustellen.
Keystone

In Notfällen zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, dass möglichst schnell ein Rettungswagen vor Ort ist – also jener, der sich am nächsten beim Unfallort befindet. Das ist aber nicht immer der Fall, sagte gestern der Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) bei einem Treffen mit den Medien. Das liege daran, dass im Kanton Zürich die Gemeinden Vereinbarungen mit Rettungsdiensten abschliessen. Die Einsatzzentrale muss dies bei der Alarmierung berücksichtigen. Mit der Folge, dass manchmal ein anderer Dienstleister, der gerade näher am Unfallort wäre, nicht aufgeboten wird.

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