Winterthur

Untersuchungshaft für «Emir von Winterthur» verlängert

Der 30-jährige Winterthurer S. bleibt für mindestens drei weitere Monate in Haft. Er wird dringend verdächtigt, sich dem Islamischen Staat angeschlossen zu haben.

Er gilt als eine Schlüsselfigur in der Winterthurer Salafistenszene: Der 30-jährige Winterthurer S.

Er gilt als eine Schlüsselfigur in der Winterthurer Salafistenszene: Der 30-jährige Winterthurer S. Bild: zVg/facebook

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Wie die Bundesanwaltschaft bestätigt, wird die Untersuchungshaft des 30-Jährigen S. um drei Monate verlängert. Die Gründe sind dringender Tatverdacht und Verdunkelungsgefahr. Das zuständige Zwangsmassnahmengericht hat einem entsprechenden Antrag der Bundesanwaltschaft stattgegeben.

S. gilt als eine Schlüsselfigur der Winterthurer Salafistenszene und soll sich in Syrien dem Islamischen Staat angeschlossen haben. Gegen ihn läuft eine Strafuntersuchung, unter anderem wegen Widerhandlung gegen das IS-Verbot. Er wurde im Februar 2016 von den Zürcher Strafverfolgungsbehörden wegen Betrugsverdachts verhaftet.

In Einvernahmen gab der zum Islam konvertierte Italiener zu, dass er ins syrische Kriegsgebiet nach Aleppo gereist ist und sich teilweise schwer bewaffnet und in Militärkleidung in einem Camp aufgehalten hat. Er bestreitet aber, an Kampfhandlungen teilgenommen oder die Terrororganisation Islamischer Staat unterstützt zu haben. Zweck seiner Reise sei die Verteilung von Hilfsgütern gewesen.

Erstellt: 25.08.2016, 11:30 Uhr

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