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Urner Gastauftritt am Sechseläuten nicht unumstritten

Der Kanton Uri soll am Sechseläuten 2020 in Zürich Gast sein. Doch der vom Regierungsrat geplante 200'000 Franken teure Gastauftritt stösst in Uri nicht nur auf Zustimmung.

Der Umzug für Volk und Stände und das Anzünden des Bööggs um 18 Uhr sind die Höhepunkte des zünftigen Zürcher Frühlingsfestes.
Der Umzug für Volk und Stände und das Anzünden des Bööggs um 18 Uhr sind die Höhepunkte des zünftigen Zürcher Frühlingsfestes.
Keystone

Die Mehrheit der vorberatenden Landratskommission hat beantragt, den Kredit nicht zu genehmigen, auch deswegen, um im Parlament offene Punkte besprechen zu können.Die Finanzkommission sei bezüglich des Urner Gastauftritts in Zürich gespalten, sagte ihr Präsident Daniel Furrer (CVP/Erstfeld) auf Anfrage. Es bestehe noch Diskussionsbedarf, vor allem zu den Kosten und zur Wirksamkeit eines solchen Auftritts.

Eine Minderheit der Finanzkommission beantragt, den Verpflichtungskredit von 200'000 Franken zu genehmigen. Die Anträge der Kommission zum Budget 2019 sind am Dienstag aufgeschaltet worden.

Schon 2015 spielte das Geld beim Gastkanton eine grosse Rolle

Der Regierungsrat hatte am 2. November bekannt gegeben, dass er die Einladung Zürichs für das Sechseläuten 2020 annehme, wenn der Landrat die Mittel spreche. Der Gastauftritt biete Gelegenheit, ein Stück Uri nach Zürich zu bringen und sich dort während vier Tagen zu präsentieren. Der Kanton Uri war bereits im Jahr 2000 Gastkanton am Sechseläuten.

Schon früher gab es in Gastkantonen Diskussionen ums Geld: So hat zum Beispiel der Kanton Luzern die Einladung zum Sechseläuten 2015 aus finanziellen Gründen nicht angenommen.

Gastkantone werden seit 1991 zum Frühlingsfest eingeladen. Zum ersten Mal wird das Fest nächstes Jahr einen nichtschweizerischen Gast haben: die Elsässer Stadt Strassburg.

SDA/mcp

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