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Vögele-Zentrale droht Stellenabbau

Die Traditionsmarke Charles Vögele verschwindet nach über 60-jährigem Bestehen von der Bildfläche. Der Verkauf der seit Jahren kriselnden Textilgruppe an die italienische Sempione Retail ist perfekt. In der Konzernzentrale in Pfäffikon dürfte es zu einem Personalabbau kommen.

Die Zentrale in Pfäffikon ist laut Konzernsprecherin Nicole Borel am ehesten von einem Stellenabbau betroffen, sofern es dazu kommen sollte.
Die Zentrale in Pfäffikon ist laut Konzernsprecherin Nicole Borel am ehesten von einem Stellenabbau betroffen, sofern es dazu kommen sollte.
Keystone

Sempione ist am Ziel: Die italienische Investorengruppe hält nach Ablauf der Nachfrist am 6. Dezember 95,2 Prozent der Aktien am 1955 von Charles Vögele und seiner Frau Agnes gegründeten Bekleidungskonzern Charles Vögele. 70 Prozent der Aktien wollte Sempione mindestens haben, Ziel bleiben weiter 100 Prozent. Die Sempione Retail AG, die sich zu 35% im Besitz des italienischen Modekonzerns OVS befindet, hatte das Übernahmeangebot für die seit 2011 rote Zahlen schreibende Vögele-Gruppe aus Pfäffikon im September gestartet. Der Vollzug des Kaufs fand am 16. Dezember statt. Bis zur Dekotierung der an der Schweizer Börse SIX kotierten Vögele-Aktie wird es allerdings noch ein paar Monate gehen.

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