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Was braucht es für eine Seegfrörni?

Mit der Seegfrörni auf dem Zürichsee wird es diesen Winter nichts werden. Eine Faustregel besagt, dass dafür eine negative Kältegradsumme von 350 nötig ist. Derzeit stehen wir bei 45.

Im Februar 1963 war der Zürichsee letztmals komplett zugefroren. Tausende Menschen vergnügten sich damals auf dem Eis.
Im Februar 1963 war der Zürichsee letztmals komplett zugefroren. Tausende Menschen vergnügten sich damals auf dem Eis.
Keystone
Die Eisdecke auf dem Zürichsee bliebt 1963 bis in den März hinein begehbar.
Die Eisdecke auf dem Zürichsee bliebt 1963 bis in den März hinein begehbar.
Keystone
Im Winter 1962/1963 herrschte monatelang eisige Kälte – nur so konnte es überhaupt zur Gfrörni kommen.
Im Winter 1962/1963 herrschte monatelang eisige Kälte – nur so konnte es überhaupt zur Gfrörni kommen.
Keystone
Für die Bevölkerung war der begehbare See eine Sensation.
Für die Bevölkerung war der begehbare See eine Sensation.
Keystone
Zumindest zu einer partiellen Seegförni kam es im Winter 2011/2012. Vor allem windgeschützte Buchten wie die Rapperswiler Bucht froren damals zu.
Zumindest zu einer partiellen Seegförni kam es im Winter 2011/2012. Vor allem windgeschützte Buchten wie die Rapperswiler Bucht froren damals zu.
Keystone
Auch im Februar 2012 wurde das Eis in der Rapperswiler Bucht für die Bevölkerung freigegeben.
Auch im Februar 2012 wurde das Eis in der Rapperswiler Bucht für die Bevölkerung freigegeben.
Keystone
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Es ist eine Frage, welche die Bewohner am Zürichsee jeden Winter umtreibt, sobald es winterlich kalt wird: Bildet sich eine Eisdecke auf dem See und kommt es zu einer Seegfrörni?

In diesem Jahr ist die Frage schnell beantwortet: Nein, es reicht nicht. Das zeigen die Messdaten von Meteoschweiz. Der Winter war viel zu mild – daran ändert auch die aktuelle Kältewelle nichts mehr.

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