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Wegen Konsum von Kinderpornos verurteilt

Ein 47-Jähriger ist vom Bezirksgericht zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er Hunderte von Filmen mit Kinderpornografie heruntergeladen hatte. Er sei als Bub selber vergewaltigt worden, sagte er, sichtlich bewegt.

Ein 47-Jähriger stand vor dem Bezirksgericht Winterthur, weil er kinderpornografische Filme und Bilder heruntergeladen hatte.
Ein 47-Jähriger stand vor dem Bezirksgericht Winterthur, weil er kinderpornografische Filme und Bilder heruntergeladen hatte.
Marc Dahinden

Er kämpft mit seinen Gefühlen und wohl auch mit seiner Scham, als er dem Gericht bestätigt, dass er selber als Zehnjähriger Opfer einer Vergewaltigung wurde. Jahrzehntelang hatte er darüber geschwiegen. Und jetzt vor Gericht sagt es nicht als Entschuldigung oder Erklärung, sondern bloss deshalb, weil die Richterin ihn darauf anspricht. Seine Freundin hingegen weiss nichts davon. So wie sie auch nichts weiss von seinem Termin beim Bezirksgericht Winterthur oder vom Grund dieser Vorladung: Von 2013 bis 2015 hatte er massenhaft kinderpornografische Filme und Bilder heruntergeladen: mehr als 7000 Fotos und 1000 Filme. Darüber hinaus auch noch 500 Fotos sowie über 60 Pornos mit Pferden, Hunden und Frauen.

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