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Weniger Entlassungen bei Trützschler als befürchtet

Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Textilmaschinenfirma möglichweise alle 60 Angestellte entlassen muss. Nun sind 25 Jobs vorerst gerettet.

Die Firma Trützschler bleibt vorerst: 25 der 60 Stellen konnten gerettet werden.
Die Firma Trützschler bleibt vorerst: 25 der 60 Stellen konnten gerettet werden.
Marc Dahinden

Ein Teil der Winterthurer Angestellten der Textilmaschinenfirma Trützschler kann aufatmen: 25 der 60 Stellen am Standort an der Schlosstalstrasse können vorerst gehalten werden. Dies berichtete gestern Abend die «Handelszeitung». Das Management habe im Anschluss an das Konsultationsverfahren Möglichkeiten gefunden, um künftig eng mit dem deutschen Standort in Frankfurt zusammen zu arbeiten und so zumindest einen Teil der Mitarbeiter vorerst weiter zu beschäftigen.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass das ehemalige Rieter-Spinn-off den Sitz in Winterthur umstrukturieren muss. Die Mitarbeiter seien bereits am 25. Juni über die Situation informiert worden. Als Grund für die Massnahmen gab die Firma schwierige Marktbedingungen an, unter anderem durch die Aufhebung des Euromindestkurses und der damit verbundenen Frankenstärke.

«Knowhow mit Kernmannschaft sichern»

Damals ging man davon aus, dass eine «Einstellung der Produktion und der Abteilung Forschung und Entwicklung» und damit eine komplette Schliessung des Standorts wohl nicht mehr abzuwenden sei. Nun wird das Maschinen-, Upgrade-, sowie Ersatzteil und Servicegeschäft in Zusammenarbeit mit der deutschen Niederlassung weitergeführt.

Für die Zukunft zeigt sich der Präsident des Verwaltungsrates, Dirk Burger, optimistisch. «Mit der Einbindung des deutschen Standortes sehen wir gute Chancen, die Kompetenz für die Spinnerei unter wettbewerbsfähigeren Bedingungen umzusetzen und das Knowhow mit dem Erhalt der Kernmannschaft in Winterthur zu sichern.»

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