Zum Hauptinhalt springen

Weniger Unfälle infolge abrupten Bremsens bei Zürcher Verkehrsbetrieben

Die Präventionskampagne «sicher unterwegs» der Zürcher Verkehrsbetriebe VBZ zeigt Wirkung: Es kam zu weniger Stopp-Unfällen.

In den letzten sechs Monaten ereigneten sich 70 Stopp-Unfälle.
In den letzten sechs Monaten ereigneten sich 70 Stopp-Unfälle.
Keystone

Im ersten Halbjahr 2015 ist die Zahl der sogenannten Stoppunfälle um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Stoppunfälle sind Unfälle, die sich ereignen, weil beispielsweise wegen eines anderen Verkehrsteilnehmers ein Notstopp eingeleitet werden muss. In den letzten sechs Monaten verzeichnet die Statistik rund 70 dieser Unfälle. Im Vorjahreszeitraum waren es 112.

Deutlich tiefer war auch die Zahl der Unfälle mit Verletzten. Insgesamt ereigneten sich 199 Unfälle mit Bus oder Tram, bei denen Personen verletzt wurden. Im gleichen Zeitrum im Jahr 2014 waren es 253 und 2013 waren es 221.

Wie im Vorjahr ereigneten sich zwei Unfälle mit tödlichem Ausgang: Im Januar stürzte eine 84-jährige Passagierin, weil eine Tramführerin eine Vollbremsung einleiten musste. Die Frau verletzte sich so schwer, dass sie einige Tage später starb. Im April fiel eine 29-Jährige an der Haltestelle aus einem Tram. Dabei zog sie sich tödliche Kopfverletzungen zu.

Zahl der böswilligen Beschädigungen angestiegen

Insgesamt haben die VBZ 762 «Schadenereignisse» registriert, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Statistik hervorgeht. Das sind 6 Prozent weniger als 2014.

Praktisch keine Veränderung gab es bei den Unfällen beim Ein- und Aussteigen sowie bei den «sonstigen Schadensfällen». Das sind unter anderem Manöverschäden in Depots oder Garagen oder Sachschäden bei Drittpersonen.

Die Zahl der böswilligen Beschädigungen ist dagegen von 43 auf 59 angestiegen. Die Zahl der Kollision mit anderen Fahrzeugen blieb mit 354 genau gleich hoch wie im Vorjahreszeitraum.

SDA/ori

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch