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Wer sind die Totengräber der Afro-Pfingsten?

Nach dem Konkurs der Afro-Pfingsten ist ein Streit um die Verantwortung der Finanzmisere entbrannt.

Begräbt der einstige geistige Vater die Veranstaltung, indem er sie mit einem fast identischen Anlass konkurrenziert? Holzmasken am Afro-Pfingsten Weltmarkt.
Begräbt der einstige geistige Vater die Veranstaltung, indem er sie mit einem fast identischen Anlass konkurrenziert? Holzmasken am Afro-Pfingsten Weltmarkt.
Heinz Diener

«Ausgetrommelt», «Definitiv keine Afro-Pfingsten», «Mr. Afro-Pfingsten wills wieder wissen»: Wer die Turbulenzen rund um das traditionsreiche Winterthurer Afrikafestival verpasst hat, dem dienen diese «Landbote»-Schlagzeilen der letzten Wochen eigentlich schon als gute Zusammenfassung. Trotzdem ein kurzer Rückblick: Ende Oktober wurde bekannt, dass der Verein Afro- ­Pfingsten sowie die Trägerfirma Fairmeetings AG vor dem Konkurs stehen. In den letzten drei Jahren häuften sie 702 000 Franken Schulden an. Stadt und Veranstalter sagten das Festival deshalb für das Jahr 2016 ab, woraufhin Afro-Pfingsten-Gründer Daniel Bühler vor einer Woche eine Alternative aus dem Hut zauberte: einen abgespeckten Weltmarkt namens One World.

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