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ZKB-Pleitefonds steht vor dem Aus

Das Geld zur Absicherung der Kantonalbank-Staatsgarantie soll künftig der Schuldentilgung des Kantons dienen.

Hauptsitz der ZKB an der Bahnhofstrasse in Zürich. Foto: Thomas Egli
Hauptsitz der ZKB an der Bahnhofstrasse in Zürich. Foto: Thomas Egli

Sollte die Zürcher Kantonalbank (ZKB) einmal pleite gehen, muss der Kanton Zürich dafür gerade stehen. Staatsgarantie nennt sich das. Sie ist im Kantonalbankgesetz verankert. Um für den potenziell bis zu drei Milliarden Franken teuren Notfall gewappnet zu sein, hatte der Kantonsrat 2015 einen Fonds zur Absicherung der Staatsgarantie für die ZKB geschaffen. In diesen sollte die Kantonalbank jährlich rund 23 Millionen Franken einzahlen, quasi als Versicherungsprämie. Mittlerweile ist der Fonds auf 88 Millionen Franken angewachsen, wie ein Sprecher der kantonalen Finanzdirektion gestern auf Anfrage mitteilte. Nun soll das Spargefäss wieder abgeschafft werden.

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