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Zürcher Gemeinden verstossen am Rhein gegen Kantonsrecht

Schaffhauser oder deutsche Interessenten sollen am Zürcher Rheinufer keinen Bootsplatz bekommen. Doch nun hat der Bezirksrat den Rheinauer Gemeinderat zurückgepfiffen.

Der marode Bootssteg in Rheinau wird bald abgebrochen und durch einen neuen ersetzt. Auch Interessenten vom deutschen Ufer (rechts) dürfen sich um einen Platz bewerben.
Der marode Bootssteg in Rheinau wird bald abgebrochen und durch einen neuen ersetzt. Auch Interessenten vom deutschen Ufer (rechts) dürfen sich um einen Platz bewerben.
Madeleine Schoder

Sie sind rar und sehr begehrt – öffentliche Bootsplätze am Rhein. Und trotzdem: Will zum Beispiel jemand mit Wohnsitz in Winterthur einen solchen Platz in Rheinau, so darf er sich dort auf die Warteliste setzen lassen.Viel wahrscheinlicher ist es allerdings, dass ein Deutscher direkt gegenüber am anderen Rheinufer oder ein Schaffhauser, der wenige Kilometer flussauf- oder abwärts wohnt, einen Rheinauer Bootsplatz begehrt. Auf diese Warteliste sollten künftig aber nur noch Personen mit gesetzlichem Wohnsitz im Kanton Zürich dürfen. Der Gemeinderat von Rheinau hat die Bootsplatzverordnung letzten Herbst diesbezüglich verschärft.

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