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ZVV-Passagiere kommen mit neuem Fahrplan gut zurecht

Die Änderungen im ZVV-Fahrplan vom letzten Dezember ging mehrheitlich ohne Probleme über die Bühne. Ganz zufrieden ist der ZVV aber nicht.

Pro Tag haben sich wegen des Fahrplanwechsels zehn Passagiere beim ZVV gemeldet.
Pro Tag haben sich wegen des Fahrplanwechsels zehn Passagiere beim ZVV gemeldet.
Keystone

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ist zufrieden mit der Einführung des neuen Fahrplans. Der Betrieb laufe grundsätzlich zuverlässig und stabil und die Passagiere hätten sich schnell an die vielen neuen Verbindungen gewöhnt.

Der Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember war der grösste in der Geschichte des ZVV: Für Bahn und Bus im Raum Zürich gab es zahlreiche neue Verbindungen, Linienführungen und Abfahrtszeiten. Deswegen rechneten die Verkehrsunternehmen auch mit zahlreichen Reaktionen von verunsicherten Passagieren.

Die Fahrgäste kamen aber offenbar gut mit den Veränderungen zurecht, wie aus einer Mitteilung des ZVV vom Mittwoch hervorgeht. Die Zahl der Rückmeldungen sei tiefer ausgefallen als erwartet. Pro Tag hätten sich im Schnitt nur zehn Passagiere bei ZVV-Contact gemeldet.

Das zeige, dass die Informations-Kampagnen im Vorfeld ihr Ziel erreicht hätten, schreibt der ZVV. Viele hätten sich früh genug im Internet über ihre neuen Verbindungen informiert.

Zu wenig Passagiere in der S21

Vollständig zufrieden ist der ZVV allerdings nicht: Die S21, die seit dem Fahrplanwechsel während der Hauptverkehrszeiten zwischen Regensdorf-Watt und Zürich verkehrt, hat noch deutlich zu wenig Passagiere. Gemäss Angaben des ZVV wird diese Verbindung pro Tag nur von 1200 Fahrgästen genutzt.

Die S19, die ebenfalls neu eingeführt wurde, wird da bereits viel besser genutzt. Pro Tag wählen rund 5500 Reisende die schnelle Verbindung zwischen Limmattal und Oberland. Ändern will der ZVV an der spärlich genutzten S21 aber nichts. Erfahrungsgemäss brauche es eine gewisse Zeit, bis sich Ergänzungsangebote etabliert hätten.

Nicht ganz am Ziel ist der ZVV auch im Wehntal im Unterland. Dort müssen regelmässig S-Bahnen vorzeitig gewendet werden, um noch grössere Verspätungen auf dem restlichen Netz zu vermeiden - sehr zum Ärger der Pendler. Die Fahrgäste sollen dort in Zukunft zumindest besser informiert werden.

SDA/ori

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