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Mit Blaulicht durch Zürich«Unsere Devise? Fahre langsam, es pressiert»

Mit Sondersignal durch die Stadt zu brausen, wird für Rettungssanitäter immer anspruchsvoller. Trotzdem kommt es nur selten zu Unfällen. Das liegt auch an einer Anschaffung aus dem Jahr 2008.

Anspruchsvoll ist für die Lebensretter bereits die Fahrt zum Unfallort: Ein Einsatzwagen verlässt die Sanitätswache Neumühlequai in Zürich.
Anspruchsvoll ist für die Lebensretter bereits die Fahrt zum Unfallort: Ein Einsatzwagen verlässt die Sanitätswache Neumühlequai in Zürich.
Foto: Marc Dahinden

Adrenalin rauscht Christian Hafner schon lange nicht mehr durch die Adern, wenn er mit Blaulicht die Zentrale am Neumühlequai verlässt. Seit 23 Jahren ist er diplomierter Rettungssanitäter HF bei Schutz & Rettung Zürich. Rasante Fahrten durch die vollgestopfte Stadt sind für ihn alltäglich. «Anstrengend ist es dennoch», sagt er. «Man muss vorausschauen und für alle anderen Verkehrsteilnehmer mitdenken.»

Die Fahrten mit Blaulicht und Horn – in der Fachsprache Sondersignal – seien anspruchsvoller geworden. «Der Verkehr nimmt zu. Und es gibt immer mehr Leute, die mit dem Handy vor dem Gesicht über die Strasse laufen oder Kopfhörer aufgesetzt haben und uns gar nicht wahrnehmen.» Dass die neuen Ohrstöpsel Umgebungslärm unterdrücken können, erhöht die Gefahr zusätzlich.

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