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Pferderennen in DielsdorfUnterländer dominieren mit sechs Siegen

Mit vier Siegen drückte Trainer Andreas Schärer aus Niederhasli den Pferderennen in Dielsdorf den Stempel auf. Die Stadlerin Claudia Schorno feierte mit ihren Galoppern zwei Erfolge.

Hakam mit Reiter Fabrice Veron (ganz rechts) setzt sich im Rennen über 1600 Meter im  Endkampf durch.

Sibylle Meier
Hakam mit Reiter Fabrice Veron (ganz rechts) setzt sich im Rennen über 1600 Meter im Endkampf durch.

Sibylle Meier

Nach einer mässigen Saison mit nur einem Sieg war der Erwartungsdruck für Trainer Andreas Schärer auf seiner Heimbahn gross. Die Erleichterung kam dann aber schon in der ersten Prüfung: Fairy Wish gewann überlegen das Rennen der zweijährigen Vollblüter. Pilotiert von Karin Zwahlen aus Niederhasli, die die Stute als Jährling eingeritten hatte. Fresh Future aus dem Stall von Karin Suter blieb nur der 6. Rang. In der nächsten Prüfung konnte sich die Steinmaurerin dann über den 2. Platz von Qadan freuen. Die fünfjährige Schimmelstute Jeföhl aus Schärers Stall holte in dieser Rennen mit dem französischen Spitzenjockey Fabrice Veron ihren ersten Sieg in der Schweiz. Mit der der vierjährigen Stute Managua trug sich der Dielsdorfer Jockey Clément Lheureux in die Siegerliste über 2000 Meter ein.

Das nächste Rennen gewann erneut Veron mit der siebenjährigen Gold Street. Trainerin und Besitzerin ist Claudia Schorno aus Stadel. Sie sagt: «Die Stute braucht immer ein Vorbereitungsrennen und einen guten Reiter, der sie im Feld verstecken kann, bevor es in Finale geht.» Den zweiten Tagessieg feierte die Stadlerin mit dem 5-jährigen Schimmelwallach Very Meri unter Guilbert Nicolas. Die Trainerin zu ihrem schwierigen Schützling: «Er hat in den Rennen kein Nervenkostüm, sonst wäre er regelmässig besser.»

Hakam überrascht auf der Meile

Zu den schnellsten Rennen in Dielsdorf zählt die Prüfung über 1600 Meter. Als klare Favoriten gingen die beiden frischen Sieger Mitsuhrin und Valrose die Meile mit einem Blitzstart an, wurden aber 300 Meter vor dem Ziel eingeholt. Im Endkampf (57,82km/h) setzte sich der 8-jährige Hakam mit Veron durch und bescherte Schärer den dritten und Rennvereinspräsident Toni Kräuliger den ersten Tagessieg. Für Schärer war Hakams Sieg der bedeutendste Erfolg. «Er ist schon acht Jahre alt und konnte sich gegen die Elite durchsetzen», sagt er
respektvoll. Im Silberblauen Band von Zürich mussten sich die beiden Lokalfavoriten Sweet Soul Music aus dem Stall von Karin Suter und Le Colonel, in Schärers Training, mit dem 4. und 5. Rang geschlagen geben. Vernasca, die überlegende Gewinnerin des 3000 Meter langen Steherrennens, wurde von Tim Bürgin geritten, der seinen 100. Sieg feierte.

Das abschliessende, schnell gelaufene Jagdrennen über 3400 Meter gewann Schärers Halbblüter Et Quoi vor dem Favoriten Echanson im Training bei Chantal Zollet. «Der Renntag schliesst mit einem weiteren Höhepunkt», verkündete Besitzer Toni Kräuliger und meinte damit nicht nur seinen zweiten Tageserfolg.

Reiter Tim Bürgin gewinnt mit Vernasca das Silberblaue Band von Zürich und feiert damit zugleich seinen 100. Sieg.

Sibylle Meier
Reiter Tim Bürgin gewinnt mit Vernasca das Silberblaue Band von Zürich und feiert damit zugleich seinen 100. Sieg.

Sibylle Meier