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Regionalsport kompaktRobynne Graf für EM in Budapest selektioniert

Joel Temeng beweist internationales Format +++ Unihockey Supercup 2020 findet statt +++ Adliker Martin Lenggenhager schafft Premiere +++ Gleich zwei Heimspiele für EHC Bülach +++ EHC Bassersdorf gibt auch neben dem Eis Gas +++ Die Mustangs setzen ihre Siegesserie fort +++ Disch trotzt dem Wind +++ Oberglatt fordert Regensdorf zum Cup-Duell +++ In der 2. und 3. Liga bleibt alles wie gehabt +++ FC Wallisellen doppelt nach +++ FC Bassersdorf bleibt in Ostschweizer Gruppe ++++ Die Mustangs siegen knapp und klar

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Robynne Graf für EM in Budapest selektioniert
Robynne Graf kann an der EM in Budapest starten.
Robynne Graf kann an der EM in Budapest starten.
PD

Die Selektionskommission (SELKO) Dressur des Schweizerischen Verbands für Pferdesport (SVPS) hat die Selektionen für die Europameisterschaften aller Nachwuchskategorien in Budapest (HUN) vorgenommen und neue Reiterinnen in das Perspektiv- und Elitekader aufgenommen.

Sofern die weltweite Pandemielage dies erlaubt, werden die Europameisterschaften des Dressur-Nachwuchses an drei verschiedenen Daten in Budapest (HUN) stattfinden:

Junioren und Children: 9.–14. August 2020

U25, Jungen Reiter: 17.–21. August 2020

Pony: 26.–30. August 2020

Für dieses Championat wurden folgende Paare selektioniert:

U25

Charlotta Rogerson, Meggen (LU), mit Famora, Besitzer: James Rogerson

Junge Reiter

Lars Bürgler, Kölliken (AG), mit Remember Passion, Besitzerin: Marianne Bürgler

Ramona Schmid, Meinisberg (BE), mit Kelly Sue, Besitzerin: Ramona Schmid

Über die Selektion von Carl-Lennart Korsch, Wolfhausen (ZH), mit Fantasy, Besitzerin: Tallulah Lynn Nater, wird nach dem CDN in Donaueschingen (GER) von Ende Juli entschieden.

Junioren

Tallulah Lynn Nater, Meilen (ZH), mit De Vito W, Besitzerin: Tallulah Lynn Nater

Renée Stadler, Grüningen (ZH), mit Danzador, Besitzer: Carol und Josef Stadler

Noemi Zindel, Grüsch (GR), mit Delphino, Besitzer: Sandra und Arno Zindel-Weber

Pony

Valentina Bona, Wilen b. Wollerau (SZ), mit Douglas de Luxe FC, Besitzerin: Dagmar Bona

Robynne Graf, Dielsdorf (ZH), mit Dallas IV, Besitzer: Simone und Markus Graf. Vergangenes Wochenende fanden in Bern zwei Sichtungsprüfungen vor internationalen Richtern statt. Robynne Graf stellte ihre beiden Ponys Dallas und Coolman vor. Mit Dallas, ihr Verlasspony, zeigte sie zwei gute Programme und ritt über 70%. Coolman war leider in beiden Programmen unkonzentriert und frech - er hat noch nicht die Turniererfahrung wie Dallas - Robynne Graf meisterte aber die Situation gut und ritt mit viel Gefühl und Nerven die Programme zu Ende. Aufgrund der guten Resultate mit Dallas Ende Jahr 2019 in Aachen und Februar 20 in Le Mans (FR), entschied der Verband sich für die Teilnahme an der diesjährigen Euro für das Paar Robynne Graf mit Dallas.

Layla Schmid, Château (FRA), mit Ashen Dew Drop, Besitzer: Daniel von Arx-Schmid

Nachdem dieses Jahr aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie kaum internationale und nationale Turniere veranstaltet wurden, setzte die Selektionskommission der Disziplin Dressur des SVPS auf ein Sichtungstraining, um einen Eindruck der aktuellen Verfassung der einzelnen Nachwuchspaare zu erhalten. Dieses Format wurde insbesondere gewählt, um für alle die gleichen Voraussetzungen und Bedingungen für eine EM-Selektion zu schaffen.

So präsentierten sich die Reiterinnen und Reiter am vergangenen Wochenende im NPZ Bern zum Aufgabenreiten vor einem internationalen Richtergremium.

Joel Temeng beweist internationales Format

Starker Mehrkampf-Saisonauftakt für das 16-jährige Grosstalent von der LA Kloten, Joel Temeng: In Amriswil gewann der Gymnasiast bei den U18 überlegen und totalisierte 6511 Punkte.

Angetreten war der Musterathlet indes mit einigen Fragezeichen. Nachdem ihn Ende 2019, anfangs 2020, ein Bänderriss zurückgeworfen hatte, schlug er sich zuletzt mit einer Knochenhaut-Entzündung am Schienbein herum. Vor allem in den Würfen und Sprüngen hinderte dies. 11,76 Sekunden über 100 m, 6,94 m im Weitsprung, 15,23 m mit der 5-kg-Kugel, 1,77 m im Hochsprung, 53,46 Sekunden über 400 m, 14,62 über 110 m Hürden, 34,44 m mit dem 1,5-kg-Diskus, 3,20 m im Stabhochsprung, der bei den U18 dazukommt, 47,31 m mit dem 700-g-Speer und 5:03:24 Minuten über 1500 m sorgten für das Toptotal.

Jetzt geht es für den Unterländer darum, die körperlichen Beschwerden im Hinblick auf die Mehrkampf-Schweizer-Meisterschaften vom 7./8. August in Griff zu kriegen. (gg)

Supercup 2020 findet statt
Die Frauen der Kloten-Dietlikon Jets wollen in den kommenden Monaten wieder jubeln, so wie sie es vor rund zwei Jahren getan haben.
Die Frauen der Kloten-Dietlikon Jets wollen in den kommenden Monaten wieder jubeln, so wie sie es vor rund zwei Jahren getan haben.
Leo Wyden

Unihockey meldet sich zurück! Nach dem Saisonabbruch und der damit verbundenen Absage des Superfinals und anderen Events gibt es endlich wieder Positives zu berichten: Der Supercup 2020 findet am 29./30. August 2020 in der Saalsporthalle in Zürich als «Final Four Edition» statt. Mit dabei sind auch die Frauen der Kloten-Dietlikon Jets.

Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Ideen! Normalerweise misst sich zu Beginn jeder Saison der amtierende Schweizer Meister mit dem amtierenden Cupsieger am Supercup. In diesem Jahr ist dies nicht möglich, da es auf Grund des Saisonabbruchs keinen Schweizer Meister gibt. Unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes ist es mittlerweile aber wieder möglich, Events zu organisieren. swiss unihockey hat deshalb zusammen mit den Vereinen entschieden, den diesjährigen Supercup als «Final Four Edition» durchzuführen.

Wer trifft auf wen?

Konkret bedeutet dies, dass der Supercup in diesem Jahr an zwei Tagen stattfindet: Am Samstag, 29. August 2020 sowie am Sonntag, 30. August 2020. Am Samstag finden je zwei Frauen- und Männer-Halbfinal-Spiele statt, am Sonntag die beiden Finalspiele. Wer am Samstag gegen wen antritt, entscheidet ein Publikumsvoting.

Dem Publikum werden am Supercup 2020 verschiedene Attraktionen geboten. So kann beispielsweise ein Skills-Parcours absolviert werden und am Sonntag findet vor den Finalspielen der Kids Day der Mobiliar statt, ein Vorbereitungsturnier für Juniorenteams. Nähere Informationen dazu, sowie auch zum Voting, zum Ticketvorverkauf und zum Schutzkonzept, folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Die teilnehmenden Vereine sind:

Männer: SV Wiler-Ersigen, Floorball Köniz, Alligator Malans und Zug United (Cupsieger 2019/20).

Frauen: Piranha Chur (Cupsieger 2019/20), Kloten-Dietlikon Jets, Wizards Bern Burgdorf und Skorpion Emmental Zollbrück.

Adliker Martin Lenggenhager schafft Premiere
Martin Lenggenhager trifft selber den Korb und hat das dann ebenso vielen beigebracht.
Martin Lenggenhager trifft selber den Korb und hat das dann ebenso vielen beigebracht.
David Baer

Die Ernennung des Adlikers Martin Lenggenhagers zum Ehrenmitglied bei der Hauptversammlung des nationalen Basketballverbandes Swiss Basketball im Haus des Sports in Ittingen (BE) sorgt für grosse Freude bei der gesamten Deutschschweizer Basketball-Familie. Lenggenhager ist zum ersten Deutschschweizer Ehrenmitglied beim Dachverband Swiss Basketball ernannt worden. Der Furttalerwar unter anderem viele Jahre lang Präsident von Basket Regensdorf. Noch intensiver war aber sein Einsatz fürs Junioren-Basketball. Bei seinen vielen Tätigkeiten fürs Basketball wurde er oft von seiner Frau Madeleine unterstützt. (red)

Gleich zwei Heimspiele für EHC Bülach
Der EHC Bülach, hier mit Adrian Wetli, startet in der MySports League am 19. und 23. September gleich mit zwei Heimspielen in die neue Saison.
Der EHC Bülach, hier mit Adrian Wetli, startet in der MySports League am 19. und 23. September gleich mit zwei Heimspielen in die neue Saison.
Christian Merz

Der Spielplan für die Saison 2020/21 der MySports League – der höchsten Amateur-Eishockeyliga der Schweiz – steht. Geplant ist ein Saisonstart am 19. September.

Die MySports League besteht auch in der Saison 2020/21 aus zwölf Teams, welche 32 Runden der Regular Season absolvieren. Der Spielplan kann im Detail hier angeschaut werden: Spielplan 2020/21

Der Saisonstart ist auf den 19. September geplant, ist aber abhängig von der Entwicklung der Situation rund um Covid-19. Sollte ein Saisonstart am geplanten Datum nicht möglich sein hat das Nachwuchs- und Amateursport Comitee (NAC) von Swiss Ice Hockey auf Antrag der MSL-Clubs bereits Ende Mai entschieden, dass die Spiele der ersten vier Runden an bestimmten Lücken im Spieldatenplan nachgeholt würden. So sollen möglichst viele Spiele gespielt und wichtige Einnahmen für die Clubs gesichert werden. Ab Runde 5 werden bei einem verspäteten Saisonstart die abgesagten Spiele nicht mehr nachgeholt.

Grundsätzlich bestimmt das NAC den Startpunkt der Meisterschaft, falls nicht wie geplant am 19. September begonnen werden kann.

Speziell ist in der Saison 2020/21 eine zweiwöchige Meisterschaftspause vom 18. – 31 Januar aufgrund der Winteruniversiade in Luzern.

Der Beginn der Playoffs und der Abstiegsrunde ist auf den 23. Februar 2021 terminiert. Das letztmögliche Spiel der Finalserie der MySports League würde dann am 27. März stattfinden. Der Meister der MySports League hat in dieser Saison die Möglichkeit direkt ohne Ligaqualifikation in die Swiss League aufzusteigen, falls sämtliche Kriterien für eine Lizenz der SL erfüllt wären.

Um den Meistertitel in der MSL 2021 kämpfen die gleichen zwölf Teams wie in der Vorsaison. Der HC Düdingen Bulls – sportlich eigentlich abgestiegen – darf eine weitere Saison in der MSL spielen, weil es in der vergangenen Spielzeit aufgrund des vorzeitigen Abbruchs der Saison keinen Aufsteiger aus der 1. Liga gegeben hat.

Gehen wir davon aus, dass die Saison 2020/21 rechtzeitig am Samstag, 19. September, beginnen kann. Dann würde Bülach an diesem Tag um 17.45 Uhr Düdingen empfangen. Auch das zweite Spiel können die Eisbären zu Hause bestreiten. Am Mittwoch, 23. September, reist Aufsteiger Arosa, der neunfache Schweizer Meister, ins Unterland. Schade, dass diese Paarung nicht an einem Wochenende stattfindet. Denn Arosa hat im Kanton Zürich viele Fans und wird jeweils auch von Anhängern aus dem Bündnerland an Auswärtsspiele begleitet. Am Wochenende sind es allerdings jeweils noch mehr als unter der Woche. Am Samstag, 26. September, spielt Bülach um 17.30 Uhr bei Aufstiegsanwärter Basel. Die Basler haben für die neue Saison den Dübendorfer Christian Weber als Trainer verpflichtet. Am Mittwoch 30. September, reisen die Bülacher nach Seewen. (red)

EHC Bassersdorf gibt auch neben dem Eis Gas
Sibylle Meier

Das Crowdfunding-Projekt des EHC Bassersdorf ist erfolgreich gestartet. Bereits nach zwei Tagen wurde das Minimalziel erreicht. «Wir sind absolut überrascht», sagt der Bassersdorf-Captain Andrin Wilhelm. «Das ist ein unglaublicher Support unserer Fans und der ganzen Community!»

Wie viele andere Vereine trifft die Corona-Krise auch den EHC Bassersdorf hart. Die Zürcher Unterländer konnten sich in den letzten Jahren mit bescheidenen Mitteln an der Spitze der 2. Liga etablieren. Vor zwei Jahren erreichte das Team gar unter Erfolgstrainer Patrick Meichtry den Final der Schweizer Ostgruppenteams. In der vergangenen Saison schafften die Unterländer die Halbfinalqualifikation. Wegfallende Sponsorengelder bereiten dem Verein im Hinblick auf die nächste Saison aber Sorgen. Besonders die Eismiete macht einen Grossteil der Kosten aus (der EHC Bassersdorf trainiert und bestreitet seine Heimspiele in der SWISS Arena in Kloten).

Deshalb hat sich die erste Mannschaft der Bassersdorfer entschieden, ein Crowdfunding-Projekt zu starten, um die Eismiete zu sichern. Eishockey ohne Eis ist kein Eishockey. Man wolle mit neuen Ansätzen den Verein unterstützen, so Wilhelm. «Damit in Bassersdorf noch viele weitere Jahre Eishockey gespielt werden kann».

Anfang Woche ging das Projekt online. Die Verantwortlichen waren überrascht und überwältigt von der unglaublichen Unterstützung. Bereits nach zwei Tagen war das Minimalziel erreicht. «Die Mannschaft hat sehr viel Zeit in dieses Projekt investiert und das zahlt sich nun aus», lobt Wilhelm das Team.

Da der EHC Bassersdorf aber auch eine lange und erfolgreiche Playoff-Kampagne absolvieren will, geht es jetzt Richtung Wunschziel. «Wir sind überzeugt, dass wir nun auch unser Wunschziel erreichen», so Wilhelm. «Es gibt noch ganz viele tolle Gegenleistungen».

Spenden werden weiterhin auf www.ibelieveinyou.ch gesammelt unter dem Projektnamen «Together We Go For Gold». (red)

Die Mustangs setzen ihre Siegesserie fort

In der NLB, Gruppe 1, haben die Baseballer der Embrach Mustangs nach einer zweiwöchigen Pause ihre Erfolgsserie auf neu vier Siege in Folge ausgebaut. Auf dem Feld der Wil Pirates gewannen die Mustangs die erste Partie des Tages mit 7:3 und setzen sich in der Reprise mit 17:9 durch. In der Tabelle der Fünf Teams verteidigten die Unterländer damit ihre Leaderposition. (red)

Disch trotzt dem Wind

Am Sommermeeting der LV Winterthur ist Karin Disch vom LC Regensdorf ein vielversprechendes Saisondebüt über die Hürden gelungen. Die U23-EM-Teilnehmerin im Vorjahr erreichte über die selten gelaufenen 300 m Hürden 42,69 Sekunden. Um vier Zehntel unterbot die 23-Jährige damit ihre Bestmarke vom Vorjahr. In der nationalen Bestenliste schob sie sich damit auf Position 5. Und das in einem schwierigen Rennen: Wegen des starken Windes konnte Disch den Schritt-Rhythmus zwischen den Hindernissen alles andere als den Vorstellungen entsprechend gestalten. «Da schlummert noch Potenzial», sagte sie.

Ebenfalls in Winterthur lief die U-20-Athletin Michelle Gröbli über 400 Meter flach zum 2. Platz. Mit 57,52 Sekunden verpasste die Läuferin des LC Regensdorf ihre Bestmarke vom Vorwochenende um lediglich 6 Hundertstel. (gg)

Oberglatt fordert Regensdorf zum Cup-Duell

Der Fussballverband der Region Zürich hat die Paarungen der 1. Runde in seinem Männer-Cupwettbewerb ausgelost und auf der Verbands-Homepage publiziert. Unter den 55 Partien, die zum Grossteil am Wochenende vom 15./16. August ausgetragen werden, stechen aus Unterländer Sicht deren zwei heraus.

Der ambitionierte Viertligist Oberglatt empfängt den benachbarten, grossen Zweitligisten Regensdorf zum Cup-Derby auf dem heimischen Chliriet-Rasen. Und Drittligist Bülach trifft im Erachfeld auf den Zweitligisten Wetzikon, das aktuelle Team des illustren ehemaligen Bülach-Trainers Gabor Gerstenmaier. Der rumänische Ex-Internationale hatte die Unterländer während rund anderthalb Jahren betreut, damals noch in der 2. Liga interregional. (red)

Zürcher Regionalcup der Männer. 1. Runde vom 16. August (provisorisches Datum), u.a. : Dielsdorf (4. Liga) - Wülflingen (4.), Egg (4.) - Kloten (3.), Glattal Dübendorf (4.) - Niederweningen (3.), Inter Club Zurigo (4.) - Rafzerfeld (3.), Knonau-Mettmenstetten (4.) - Brüttisellen-Dietlikon (2.), Oberglatt (4.) - Regensdorf (2.), Beringen (3.) - Wallisellen (2.), Bülach (3.) - Wetzikon (2.), Russikon (4.) - Rümlang (3.), Embrach (3.) - Thayngen (3.), Glattfelden (4.) - Volketswil (3.), Glattbrugg (3.) - Wädenswil (3.).

In der 2. und 3. Liga bleibt alles wie gehabt

Wie bereits angekündigt, bleibt die Zusammensetzung der allermeisten Gruppen im Gebiet des Fussballverbands der Region Zürich (FVRZ) im Vergleich zur wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochenen Saison 2019/20 unverändert. Dies ist in der provisorischen Gruppeneinteilung ersichtlich, welche der Verband am Freitag auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

So werden ab dem Wochenende vom 22./23. August, für das der Start zur neuen Spielzeit vorgesehen ist, die Zweitligisten Brüttisellen-Dietlikon und Wallisellen weiterhin der Gruppe 2 angehören. in der Gruppe 1 der höchsten regionalen Spielklasse der Männer wird dagegen Regensdors Fanionteam das Zürcher Unterland alleine vertreten.

Die zweite Mannschaft der Furtttaler ist unverändert gemeinsam mit Embrach II und Rümlang der 3. Liga, Gruppe 3 zugeteilt. In der 3.Liga, Gruppe 4, tummeln sich mit Bülach, Embrach, Glattbrugg, Kloten, Niederweningen und Bassersdorf II weiterhin die meisten Unterländer Equipen. Der FC Rafzerfeld tritt indes weiter als Unterländer Alleinvertreter in der 3. Liga, Gruppe 5, an.

Bei den Frauen werden Stand heute Bülach, Furtttal Zürich, Glattfelden, Niederweningen, Wallisellen und Kloten II auch in der Saison 2020/21 in der 3. Liga, Gruppe 2, um Punkte und Siege spielen.

Gemäss einem Begleitbrief des Verbands an die Vereine sind die Grupppeneinteilungen definitiv. (pew)

FC Wallisellen doppelt nach
Julien Gunsch wechselt vom Drittligisten Kloten zum höherklassigen Wallisellen.
Julien Gunsch wechselt vom Drittligisten Kloten zum höherklassigen Wallisellen.
PD

Der regionale Zweitligist Wallisellen, der die vergangene, abgebrochene Saison in der Gruppe 2 abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz abgeschlossen hatte, konnte mit Julien Gunsch vom FC Kloten und Rückkehrer Koffi Ake zwei weitere Leistungsträger verpflichten. Bereits in der vergangenen Woche vermeldete das Team von Trainer Maurizio Fede die Zuzüge des ehemaligen Erstligaspielers Avni Shahinaj (von Oberwinterthur) und der zweitligaerprobten Ramon Serrano (Bassersdorf) und Florian Heiniger (Pause).

Der 26-jährige Gunsch war beim Drittligisten Kloten im Mittelfeld ein Spieler mit enormem Laufvermögen, Willen und taktischem Verständnis. Der 27-jährige Ake spielte bereits einmal in Wallisellen. In der vergangenen Vorrunde verteidigte der grossgewachsene Akteur für den Drittligisten Volketswil in der Gruppe 3 der 3. Liga. (mw)

FC Bassersdorf bleibt in Ostschweizer Gruppe

In der kommenden Saison 2020/21 tritt der FC Bassersdorf wie schon in der vergangenen, abgebrochenen Spielzeit der Gruppe 6 der 2. Liga interregional an. Der Vorjahres-Aufsteiger trifft dort auf dieselben, mehrheitlich Ostschweizer Gegner wie 2019/20. Dies mit einer Ausnahme: Die U-21 des FC Lugano gehört neu unter dem Namen Ticino U-21 der Gruppe 4 an. Die Gruppe 6 umfasst daher nur 13 Teams. Der Grund für die ungerade Zahl ist, dass sich mit Wettingen, Eagles Aarau und Olten (alle letzte Saison in der Gruppe 5) drei Clubs aus der 2. Liga interregional zurückgezogen haben. (uk)

Die Mustangs siegen einmal knapp und einmal klar

In der NLB, Gruppe 1, im Baseball haben die Embrach Mustangs ihre ersten beiden Heimspiele der verkürzten Saison gewonnen. In der ersten Partie gegen die Zürich Challengers II setzten sich die Unterländer trotz des schlechten Starts noch 19:7 durch. In der Reprise legten die Gastgeber zunächst zum 6:1 vor, agierten dann aber fehlerhaft in der Defensive und kassierten den Ausgleich. Dank einer starken Offensive punkteten die Mustangs dann aber zum 7:6-Endstand. In der Tabelle übernahmen sie dank des dritten Siegs im vierten Spiel die Leaderposition. (red)

FC Wallisellen rüstet auf
Der neue Walliseller Avni Shahinaj erzielt hier am 1. Juni 2019 das 5:4 für Gastgeber Effretikon gegen Kloten mit Goalie Clemente Crispi. Die Einheimischen siegten am Schluss 9:5 und stiegen Ende Saison in die 2. Liga regional auf.
Der neue Walliseller Avni Shahinaj erzielt hier am 1. Juni 2019 das 5:4 für Gastgeber Effretikon gegen Kloten mit Goalie Clemente Crispi. Die Einheimischen siegten am Schluss 9:5 und stiegen Ende Saison in die 2. Liga regional auf.
Urs Kindhauser

Gross war die Enttäuschung beim Zweitligisten Wallisellen in der vergangenen Saison. Die Glattaler überwinterten in der Gruppe 2 der 2. Liga regional nach der Vorrunde mit legdiglich 4 Punkten aus 13 Partien abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den rettenden 11. Rang betrug zehn Zähler. Leider wurde die Saison nach der Vorrunde wegen des Coronavirus abgebrochen. Wallisellen indes hatte sportlich Glück. Der Verband wertete die abgebrochene Saison nicht. Deshalb musste der Tabellenletzte nicht absteigen und kann nun als Zweitligist in die neue Spielzeit 2020/21 starten.

Wallisellens Trainer Maurizio Fede will die ihm gegebene neue Chance nutzen. Nachdem im vergangenen Herbst ein paar Spieler für Unruhe im Team gesorgt hatten, trennte sich der Verein von diesen Akteuren. Weil der 40-jährige Fede über ein hervorragendes Beziehungsnetz verfügt, konnte er nun für die kommende Saison bereits drei starke Spieler verpflichten. Mit Avni Shahinaj kommt ein Mittelfeldspieler ins Unterland, der auch schon in der 1. Liga gespielt hat. Der 29-Jährige stand unter anderem für Kreuzlingen, Dübendorf, Effretikon und Oberwinterthur im Einsatz. Mit Ramon Serrano (29) vom FC Bassersdorf wechselt zudem ein erfahrener Zweitligaspieler zum lokalen Nachbarsverein und das 23-jährige Eigengewächs Florian Heiniger kehrt nach einer Pause (Ausbildung) ins Fanionteam zurück.(mw)

Regensdorfs Neuer glänzt auf Anhieb

Die Trainingswerte hatten es angedeutet: Urs Schönenberger hat das Potenzial, neue Akzente im LC Regensdorf (LCR) zu setzen, sich selber beträchtlich zu steigern und die Schweizer Langstreckenszene aufzumischen. Und das bestätigte der 29-Jährige auch in seinem ersten Rennen der Saison in Wetzikon. Der ETH-Wasserforscher, der vom KTV Wil auf diese Saison hin zum LCR gestossen ist, lief die 5000 Meter in 14:18,90 Minuten. Seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2018 verbesserte er damit um über eine halbe Minute. «Toll, auch wenn ich auf den letzten beiden Kilometern etwas Zeit verloren habe», kommentierte er hernach.

Die zwölfeinhalb Bahnrunden ging Schönenberger mutig an. Er lief in der ersten, hochkarätigen Gruppe mit, in der sich unter anderem Halbmarathon-Europameister Tadesse Abraham, Spitzentriathlet Max Studer und Vorzeige-Langstreckenläufer Eric Rüttimann befanden. Bis Kilometer 3 lag er auf Kurs für eine Endzeit von 14:10 Minuten. Das Ziel erreichte er unmittelbar hinter Abraham als Sechster und als vierter Schweizer.

Klares Ziel vor Augen

Die starke Leistung zum Start zeigt: Trotz hoher Beanspruchung durch seine Doktorarbeit kann Schönenberger auch sportliche Zielen verfolgen. «Mein grosser Vorteil: Ich kann die Arbeit flexibel einteilen und so das Training ideal integrieren», sagt er. Sein nächstes Ziel ist, die 14-Minuten-Grenze zu knacken. «Diesen Schritt traue ich mir zu, allein durch gezielte Trainingsreize und zusätzliche Erfahrung.» Das neue Umfeld, das Training in der Gruppe und die gesteigerte, aber verhältnismässig noch immer tiefe Wochenkilometerzahl tragen zur Zuversicht bei. Und noch zur Einordnung: Unter 14 Minuten liefen 2019 mit Julien Wanders, Jonas Raess, Luca Notti und Rüttimann lediglich vier Schweizer. (gg)

Beginn des Live Tickers