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Regionalsport kompaktNoemi Rüegg behauptet sich unter Männern

Cheryl Schoch legt nach +++ Die Mustangs bleiben im Playoff-Rennen +++ Jeremy Seewer verpasst ersten Rennsieg in der Motocross-Königsklasse knapp +++

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Noemi Rüegg behauptet sich unter Männern

Am siebten Brugger Abendrennen der Saison hat Noemi Rüegg den VC Steinmaur praktisch im Alleingang vertreten - und das mehr als würdig. Die 19-jährige Amazone trat erstmals in der Hauptkategorie mit den Elitefahrern an. In dem über 60 Runden führenden, mit einem Durchschnitt von 47,483 km/h überaus schnell gefahrenen Rennen hielt Rüegg bis zehn Runden vor Schluss gut mit. «Nach 50 Runden musste ich meine männlichen Gegner ziehen lassen», schilderte Rüegg. «Dass ich jedoch so lange im Feld mitfahren könnte, hätte ich nicht erwartet.» Die aktuelle Saison der Brugger Abendrennen wird am kommenden Mittwoch, 19. August, mit der achten Prüfung abgeschlossen.

Timon Rüegg in Polen

Im Gegensatz zu seiner Schwester blieb der Oberweninger Timon Rüegg Brugg erneut fern. Doch das mit gutem Grund: Der Radquer-Schweizermeister von 2019 bestreitet in diesen Tagen die Bitwa Warszaswska. Am Etappenrennen in Polen, das noch bis Sonntag dauert, treten hauptsächlich Continental-Teams an, sprich: Mannschaften der dritten Profi-Kategorie. Zu ihnen zählt auch die «Swiss Racing Academy», der Timon Rüegg angehört. Rüegg gelang in Polen ein guter Auftakt, beendete er den lediglich 1,6 Kilometer langen Prolog doch im 3. Rang. Damit schuf er sich eine sehr gute Ausgangslage für die restlichen Etappen.

Mauro Schmid im Planungs-Pech

Wie das Schweizer Team ist auch die Equipe «Leopard» aus Luxemburg, zu der auch Mauro Schmid gehört, direkt von der Tschechien-Rundfahrt nach Polen gereist. Allerdings ohne den 20-jährigen Süniker. «Es war geplant, dass ich mit der Schweizer Nationalmannschaft die Tour de l‘Avenir bestreite, die für diese Woche im Rennkalender figuriert hatte», verrät Schmid. «Nachdem die Tour de l’Avenir inzwischen jedoch abgesagt worden ist, hätte ich Zeit und auch eine gute Form für das Rennen in Polen gehabt.» Die Episode zeigt einmal mehr, wie herausfordernd sich Planen im Zeichen des Coronavirus mit seinen ständig wechselnden Situationen und Bestimmungen doch gestaltet. (awi)

Cheryl Schoch legt nach

Ganze vier Tage nach ihrem Erfolg auf dem Schimmel Mitshurin hat Cheryl Schoch auf der Pferderennbahn von Avenches schon wieder einen Sieg gefeiert. Diesmal reüssierte die Dielsdorferin auf dem siebenjährigen Wallach Cool Sweety. Als 15:1-Aussenseiterin gestartet, hielt sie sich nach dem Start kurz an zweiter Stelle hinter Maison Bleu auf, gefolgt von Pontero unter Olivier Plaçais sowie von ihrem Partner Clément Lheureux mit Jouney Flash. Dann übernahm Schoch die Spitze des Zehnerfeldes und verteidigte diese nach Kampf gegen Maison Bleu mit Arabella Vercelli im Sattel.

Spitzenjockey Lheureux gewann dafür das Flachrennen über 2150 Meter mit Zandvoort sicher. Das Rennen mit Stuten schliesslich beendete Schoch mit Nina S im 3. Rang, zwei Positionen vor Lheureux. Am Samstag in Dielsdorf treten die beiden mehrmals gegeneinander an. (wbr)

Die Mustangs wahren ihre Playoff-Chance

In der NLB, Gruppe 1 haben die Baseballer der Embrach Mustangs zwei wichtige Siege eingefahren. An einem heissen Heimspiel-Samstag gewannen die Mustangs beide Partien gegen die zweite Mannschaft der Wil Pirates. Spiel 1 ging mit 12:5 klar an die Platzherren, Spiel 2 knapp mit 10:9. Dabei retteten die Mustangs ihren Vorsprung knapp ins Ziel, nachdem die Wiler von 6:10 aus ihrer Sicht noch bis auf einen Zähler herangekommen waren. Die erste Partie hatten die Unterländer klar für sich entschieden, auch weil sie sich in der Offensive im Vergleich zu den vorherigen Partien deutlich stärker präsentierten.

In der Tabelle der Fünfergruppe die Embracher damit zwar unverändert den 4. Platz ein. Doch mit drei Siegen in den verbleibenden drei Partien könnten sie noch auf Rang 2 und damit in den Playoff-Halbfinal vorstossen. (red)

Jeremy Seewer macht Boden gut

Am Grand Prix von Lettland ist Jeremy Seewer nach dem fünfmonatigen Coronavirus-bedingten Unterbruch ein überzeugender Neustart in die Motocross-WM gelungen. Im zweiten Lauf des Tages verpasste der Bülacher seinen ersten Rennsieg überhaupt in der höchsten Motocross-Kategorie MX-GP nur denkbar knapp. In der letzten Runde holte Seewer einen Rückstand von einer Sekunde auf den Führenden Glenn Coldenhoff fast komplett auf und musste am Ende dem Niederländer nur knapp den Vortritt lassen. In Verbindung mit seinem 6. Rang im ersten Rennen ergab dies für Seewer in der Tageswertung Platz 4. In der WM-Gesamtwertung rückte der 26-Jährige Vize-Weltmeister des Vorjahres auf den 6. Rang vor, den er punktgleich mit seinem Yamaha-Teamkollegen Gautier Paulin einnimmt.

«Es war ein ordentlicher Start in diese Woche», kommentierte Seewer. «Wir müssen bedenken, dass wir hier drei Rennen in einer Woche fahren. Darum ist es umso wichtiger, gesund zu bleiben.» Im ersten Lauf habe er sich denn auch nach der langen Pause noch etwas im Sicherheits-Modus befunden. Im zweiten Rennen habe er dafür gespürt, dass er die Strecke besser kenne und die nötige Geschwindigkeit für den Sieg habe. «Beinahe hätte ich Glenn in der letzten Runde noch überholt, habe dann den Sieg und das Podest knapp verpasst», schilderte Seewer, «aber ich fühle mich gut und freue mich auf die nächsten beiden GP hier.» (pew)

Joel Temeng beweist internationales Format

Starker Mehrkampf-Saisonauftakt für das 16-jährige Grosstalent von der LA Kloten, Joel Temeng: In Amriswil gewann der Gymnasiast bei den U18 überlegen und totalisierte 6511 Punkte.

Angetreten war der Musterathlet indes mit einigen Fragezeichen. Nachdem ihn Ende 2019, anfangs 2020, ein Bänderriss zurückgeworfen hatte, schlug er sich zuletzt mit einer Knochenhaut-Entzündung am Schienbein herum. Vor allem in den Würfen und Sprüngen hinderte dies. 11,76 Sekunden über 100 m, 6,94 m im Weitsprung, 15,23 m mit der 5-kg-Kugel, 1,77 m im Hochsprung, 53,46 Sekunden über 400 m, 14,62 über 110 m Hürden, 34,44 m mit dem 1,5-kg-Diskus, 3,20 m im Stabhochsprung, der bei den U18 dazukommt, 47,31 m mit dem 700-g-Speer und 5:03:24 Minuten über 1500 m sorgten für das Toptotal.

Jetzt geht es für den Unterländer darum, die körperlichen Beschwerden im Hinblick auf die Mehrkampf-Schweizer-Meisterschaften vom 7./8. August in Griff zu kriegen. (gg)

Supercup 2020 findet statt
Die Frauen der Kloten-Dietlikon Jets wollen in den kommenden Monaten wieder jubeln, so wie sie es vor rund zwei Jahren getan haben.
Die Frauen der Kloten-Dietlikon Jets wollen in den kommenden Monaten wieder jubeln, so wie sie es vor rund zwei Jahren getan haben.
Leo Wyden

Unihockey meldet sich zurück! Nach dem Saisonabbruch und der damit verbundenen Absage des Superfinals und anderen Events gibt es endlich wieder Positives zu berichten: Der Supercup 2020 findet am 29./30. August 2020 in der Saalsporthalle in Zürich als «Final Four Edition» statt. Mit dabei sind auch die Frauen der Kloten-Dietlikon Jets.

Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Ideen! Normalerweise misst sich zu Beginn jeder Saison der amtierende Schweizer Meister mit dem amtierenden Cupsieger am Supercup. In diesem Jahr ist dies nicht möglich, da es auf Grund des Saisonabbruchs keinen Schweizer Meister gibt. Unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes ist es mittlerweile aber wieder möglich, Events zu organisieren. swiss unihockey hat deshalb zusammen mit den Vereinen entschieden, den diesjährigen Supercup als «Final Four Edition» durchzuführen.

Wer trifft auf wen?

Konkret bedeutet dies, dass der Supercup in diesem Jahr an zwei Tagen stattfindet: Am Samstag, 29. August 2020 sowie am Sonntag, 30. August 2020. Am Samstag finden je zwei Frauen- und Männer-Halbfinal-Spiele statt, am Sonntag die beiden Finalspiele. Wer am Samstag gegen wen antritt, entscheidet ein Publikumsvoting.

Dem Publikum werden am Supercup 2020 verschiedene Attraktionen geboten. So kann beispielsweise ein Skills-Parcours absolviert werden und am Sonntag findet vor den Finalspielen der Kids Day der Mobiliar statt, ein Vorbereitungsturnier für Juniorenteams. Nähere Informationen dazu, sowie auch zum Voting, zum Ticketvorverkauf und zum Schutzkonzept, folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Die teilnehmenden Vereine sind:

Männer: SV Wiler-Ersigen, Floorball Köniz, Alligator Malans und Zug United (Cupsieger 2019/20).

Frauen: Piranha Chur (Cupsieger 2019/20), Kloten-Dietlikon Jets, Wizards Bern Burgdorf und Skorpion Emmental Zollbrück.

Adliker Martin Lenggenhager schafft Premiere
Martin Lenggenhager trifft selber den Korb und hat das dann ebenso vielen beigebracht.
Martin Lenggenhager trifft selber den Korb und hat das dann ebenso vielen beigebracht.
David Baer

Die Ernennung des Adlikers Martin Lenggenhagers zum Ehrenmitglied bei der Hauptversammlung des nationalen Basketballverbandes Swiss Basketball im Haus des Sports in Ittingen (BE) sorgt für grosse Freude bei der gesamten Deutschschweizer Basketball-Familie. Lenggenhager ist zum ersten Deutschschweizer Ehrenmitglied beim Dachverband Swiss Basketball ernannt worden. Der Furttalerwar unter anderem viele Jahre lang Präsident von Basket Regensdorf. Noch intensiver war aber sein Einsatz fürs Junioren-Basketball. Bei seinen vielen Tätigkeiten fürs Basketball wurde er oft von seiner Frau Madeleine unterstützt. (red)

Gleich zwei Heimspiele für EHC Bülach
Der EHC Bülach, hier mit Adrian Wetli, startet in der MySports League am 19. und 23. September gleich mit zwei Heimspielen in die neue Saison.
Der EHC Bülach, hier mit Adrian Wetli, startet in der MySports League am 19. und 23. September gleich mit zwei Heimspielen in die neue Saison.
Christian Merz

Der Spielplan für die Saison 2020/21 der MySports League – der höchsten Amateur-Eishockeyliga der Schweiz – steht. Geplant ist ein Saisonstart am 19. September.

Die MySports League besteht auch in der Saison 2020/21 aus zwölf Teams, welche 32 Runden der Regular Season absolvieren. Der Spielplan kann im Detail hier angeschaut werden: Spielplan 2020/21

Der Saisonstart ist auf den 19. September geplant, ist aber abhängig von der Entwicklung der Situation rund um Covid-19. Sollte ein Saisonstart am geplanten Datum nicht möglich sein hat das Nachwuchs- und Amateursport Comitee (NAC) von Swiss Ice Hockey auf Antrag der MSL-Clubs bereits Ende Mai entschieden, dass die Spiele der ersten vier Runden an bestimmten Lücken im Spieldatenplan nachgeholt würden. So sollen möglichst viele Spiele gespielt und wichtige Einnahmen für die Clubs gesichert werden. Ab Runde 5 werden bei einem verspäteten Saisonstart die abgesagten Spiele nicht mehr nachgeholt.

Grundsätzlich bestimmt das NAC den Startpunkt der Meisterschaft, falls nicht wie geplant am 19. September begonnen werden kann.

Speziell ist in der Saison 2020/21 eine zweiwöchige Meisterschaftspause vom 18. – 31 Januar aufgrund der Winteruniversiade in Luzern.

Der Beginn der Playoffs und der Abstiegsrunde ist auf den 23. Februar 2021 terminiert. Das letztmögliche Spiel der Finalserie der MySports League würde dann am 27. März stattfinden. Der Meister der MySports League hat in dieser Saison die Möglichkeit direkt ohne Ligaqualifikation in die Swiss League aufzusteigen, falls sämtliche Kriterien für eine Lizenz der SL erfüllt wären.

Um den Meistertitel in der MSL 2021 kämpfen die gleichen zwölf Teams wie in der Vorsaison. Der HC Düdingen Bulls – sportlich eigentlich abgestiegen – darf eine weitere Saison in der MSL spielen, weil es in der vergangenen Spielzeit aufgrund des vorzeitigen Abbruchs der Saison keinen Aufsteiger aus der 1. Liga gegeben hat.

Gehen wir davon aus, dass die Saison 2020/21 rechtzeitig am Samstag, 19. September, beginnen kann. Dann würde Bülach an diesem Tag um 17.45 Uhr Düdingen empfangen. Auch das zweite Spiel können die Eisbären zu Hause bestreiten. Am Mittwoch, 23. September, reist Aufsteiger Arosa, der neunfache Schweizer Meister, ins Unterland. Schade, dass diese Paarung nicht an einem Wochenende stattfindet. Denn Arosa hat im Kanton Zürich viele Fans und wird jeweils auch von Anhängern aus dem Bündnerland an Auswärtsspiele begleitet. Am Wochenende sind es allerdings jeweils noch mehr als unter der Woche. Am Samstag, 26. September, spielt Bülach um 17.30 Uhr bei Aufstiegsanwärter Basel. Die Basler haben für die neue Saison den Dübendorfer Christian Weber als Trainer verpflichtet. Am Mittwoch 30. September, reisen die Bülacher nach Seewen. (red)

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