Zum Hauptinhalt springen

Storchensiedlung SteinmaurUnterländer Störche sind wieder in ihren Nestern

In der Steinmaurer Storchensiedlung sind fast sämtliche Horste besetzt. Einige der Vögel haben ihre Brutstätte über den Winter gar nicht verlassen.

Die Unterländer Störche sind wieder auf Partnersuche.
Die Unterländer Störche sind wieder auf Partnersuche.
Foto: Werner Fahrner

Für den Weissstorch steht bald die Paarungszeit an. In der Storchensiedlung Steinmaur sowie im Neeracherried, wo sich viele der Unterländer Störche während dieser Zeit aufhalten, sind die meisten Horste deshalb bereits wieder besetzt. Hobbyfotograf und Storchliebhaber Werner Fahrner aus Dielsdorf beobachtet die Vögel seit einigen Jahren und dokumentiert ihr Verhalten. Auch dieses Jahr war er ganz nah dabei und hat dabei einen alten Bekannten wieder angetroffen.

Auf dem ersten Horst beim Neeracher Kreisel sitzt wieder ein Exemplar, welches zunächst wie jeder andere Storch in der Umgebung aussieht. Dem geübten Beobachter wird aber der Ring am Bein des Vogels und die Bezeichnung «HES SE 604» auffallen. Die ersten drei Lettern stehen für «Helvetia Schweiz» und ermöglichen es, die Herkunft des Tieres einzuordnen. Der Rest der Kennzeichnung verrät aber zunächst nicht viel. Ein Blick auf die Tabelle der Ringfunde der Organisation «Storch Schweiz» gibt schliesslich Aufschluss: Geboren ist der Weissstorch im Zoo Zürich; er hat den grössten Teil seines Lebens seit 2008 in hiesigen Gefilden verbracht. Offiziell wurde der «Zürihegel», wie er von Fahrner genannt wird, nur einmal ausserhalb der Schweiz im französischen Narbonne gesichtet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.