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Unfall auf Autobahn in FrankreichVater, Mutter und Sohn aus Höri tot

Eine dreiköpfige Familie aus Höri ist in der Nacht auf Samstag in Frankreich bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Geisterfahrer hatte das Auto der Familie mit seinem Lastwagen frontal gerammt.

Der Unfall in Südfrankreich kostete drei Menschenleben.
Der Unfall in Südfrankreich kostete drei Menschenleben.
Foto: Twitter.com/Info GardHerault

Der fürchterliche Unfall, bei dem die Familie aus Höri ums Leben kam, trug sich in den frühen Morgenstunden des Samstags auf der A9 bei Nîmes in Südfrankreich zu. Ein LKW, der gemäss Angaben von Feuerwehrleuten, bereits seit über fünf Kilometern auf der falschen Fahrbahn unterwegs gewesen war, kollidierte mit dem Auto der Familie.

Wie mehrere portugiesische Tageszeitungen übereinstimmend berichten, handelt sich bei den Opfern um drei Mitglieder einer Familie aus Höri. Sie starben noch an der Unfallstelle.

Der 48-jährige Vater, seine Ehefrau und der 20-jährige Sohn waren auf dem Heimweg aus Portugal, wo sie ihre Ferien verbracht hatten. Die Familie stammt ursprünglich aus Portugal, lebt aber seit Jahren in Höri. Gemäss der portugiesischen Zeitung «Correio de manhà» waren die Eltern, beide im Distrikt Viseu, geboren, seit mehr als 25 Jahren ein Paar und hatten drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Die Mutter betrieb einen eigenen Coiffeursalon in Bülach.

Fahrer soll Covid-Symptome gezeigt haben

Der unfallverursachende Lastwagenfahrer stammt aus Polen. Der 62-Jährige blieb beim Unfall sozusagen unverletzt. Sein Alkoholtest sei negativ ausgefallen. Die Resultate der Blutprobe sollen am Montag vorliegen. In der Zwischenzeit habe die Polizei in Gewahrsam genommen. Gegen ihn werde eine Untersuchung wegen Totschlags eingeleitet, schreibt die Zeitung «Diário de Notícias». Wie «Lematin.ch» berichtet, soll der Lastwagenfahrer Covid-Symptome gezeigt haben, weshalb man einen PCR-Test veranlasst habe.