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Interview über Corona-Massnahmen«Veranstaltungen für negativ Getestete sollten Ende April wieder möglich sein»

Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), findet, der Bundesrat solle bei den Corona-Regeln weniger streng sein.

Herr Engelberger, Sie sind in Quarantäne. Wie geht es Ihnen?

Ja, ich bin in Begleitquarantäne, weil unser Sohn mit seiner ganzen Klasse in Quarantäne musste. Er ist aber negativ, und fällt am Montag auch ein zweiter Test negativ aus, können wir die Quarantäne wieder verlassen. Das Beispiel zeigt, dass wir mit breitem und schnellem Testen durchaus die Chance haben, Ansteckungsketten zu unterbrechen. )

Das wäre das Ziel des Bundesrates, bloss kommt die Testoffensive nicht wirklich vom Fleck. Was machen die Kantone falsch?

Ich glaube nicht, dass wir grundsätzlich etwas falsch machen. Breit angelegte Massentests brauchen einfach Vorbereitungszeit. Das ist alles sehr komplex. Aber ich erwarte schon von uns Kantonen, dass wir Tests in Firmen und Schulen rasch ausweiten. Und ich erwarte dann von den Unternehmen, dass sie sich daran auch beteiligen.

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