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Wirtschaft in ItalienVorwärts in die Vergangenheit

In der Corona-Pandemie verstaatlicht die italienische Regierung Firmen und verbietet Kündigungen. Vorbild ist die Politik des Nachkriegsjahrzehnts. Kann das gut gehen?

Gegen jede wirtschaftliche Logik: Die italienischen Steuerzahler müssen erneut Milliarden in die Fluggesellschaft Alitalia pumpen.
Gegen jede wirtschaftliche Logik: Die italienischen Steuerzahler müssen erneut Milliarden in die Fluggesellschaft Alitalia pumpen.
Foto: Luca Bruno (AP)

Alfredo Corneliani war ein Pionier der italienischen Männermode. 90 Jahre ist das inzwischen her. Seit 1958 verkaufen seine Nachfahren unter seinem Namen Anzüge, inzwischen in 70 Ländern weltweit. Seit kurzem nun ist auch der italienische Staat an Corneliani beteiligt – um das Unternehmen vor der Insolvenz zu retten. Der Luxusschneider aus Mantua, der Idealstadt der norditalienischen Renaissance, ist das erste Unternehmen, das eine Kapitalspritze aus dem Corona-Hilfstopf des römischen Industrieministeriums erhält. Der «Fonds zur Sicherung der Beschäftigung und der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit» soll taumelnde Markenfirmen vor dem Aus bewahren.

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