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Börsenspekulation um LeerverkäufeWäre ein Fall Gamestop auch in der Schweiz möglich?

Heimische Leerverkäufer und Aufseher äussern sich zu den Vorfällen in den USA. Derweil regen sich Zweifel am Narrativ «David gegen Goliath».

Börsendaten auf einem Smartphone.
Börsendaten auf einem Smartphone.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Kleinanleger stürzen sich auf eine Schweizer Aktie, auf die sich zuvor Leerverkäufer eingeschossen haben, und treiben Letztere damit in den Ruin. Experten und Aufseher halten dieses Szenario hierzulande für kaum möglich. In den USA werden solche Vorkommnisse rund um die Explosion des Gamestop-Aktienkurses untersucht. Bereits kommen Zweifel auf, dass hier wirklich nur Kleinanleger agiert haben sollen.

«Ein Short Squeeze ist nichts Neues», sagt Aimone Beretta, «das ist ein Risiko, mit dem ein Leerverkäufer leben muss». Beretta muss es wissen, er ist Leerverkäufer mit Domizil Schweiz und London. Der Fondsmanager bei der Investmentgesellschaft Virtuoso Advisory setzt auf global führende, nachhaltige Unternehmen. Die Aktien der «faulen Äpfel» in diesem Bereich verkauft er leer, weil er der Überzeugung ist, dass ihr Kurs langfristig fallen wird.

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