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Kampf um das FrauenstimmrechtWas von diesen 6 Plakaten übrig blieb

Gruselfrauen und Fliegen am Nuggi: Mit solchen Sujets wurde in der Schweiz gegen das Frauenstimmrecht gekämpft. Warum manche Motive immer noch erstaunlich aktuell sind.

Zwei von vielen Plakaten gegen das Frauenstimmrecht, aus den Jahren 1946 und 1920.
Zwei von vielen Plakaten gegen das Frauenstimmrecht, aus den Jahren 1946 und 1920.
Gestaltung: Donald Brun / Otto Baumberger © ProLitteris, Zürich

Der Ton in der Schweizer Politik werde immer gehässiger und die Werbung immer schriller: Solche Klagen sind heute häufig zu hören. Dass sie nicht unbedingt zutreffen, zeigt ein Blick zurück auf die Kampagnen zum Frauenstimmrecht. «Die damaligen Sujets stehen den heutigen in ihrer Aggressivität um nichts nach – im Gegenteil», sagt Werber David Schärer.

Über 70-mal musste auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene abgestimmt werden, bis das Frauenstimmrecht im Februar 1971 schweizweit Realität wurde. Wie wirken die Plakate aus der damaligen Zeit heute auf uns? Und welche Teile von ihnen haben die Jahrzehnte überdauert? Eine Betrachtung mit David Schärer, Mitinhaber der Agentur Rod, und Regina Wecker, emeritierte Professorin für Frauen- und Geschlechtergeschichte.

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