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Vor dem BundesratsentscheidWengen hofft auf das Beste – und rechnet mit dem Schlimmsten

Am Freitag entscheidet der Bundesrat über die Massnahmen in den Skigebieten. Ein Barbetreiber, eine Hotelière und ein Skischulleiter aus Wengen erzählen, was alles auf dem Spiel steht.

In Wengen laufen die Vorbereitungen auf eine unsichere Wintersaison. Noch fehlen aber die Reservierungen.
In Wengen laufen die Vorbereitungen auf eine unsichere Wintersaison. Noch fehlen aber die Reservierungen.
Foto: Christian Pfander

Immerhin, der Schnee ist mittlerweile da. Eine 15 Zentimeter dicke Schicht hat sich im Verlauf des Dienstags über Wengen gelegt. Am Tag danach präsentiert sich das Dorf am Fusse von Eiger, Mönch und Jungfrau wie in einem Werbeprospekt. Die Sonne verleiht dem frisch verschneiten Lauterbrunnental einen zauberhaften Schimmer. Einzig das monotone Gebläse der Schneekanonen durchbricht die Postkartenidylle.

Der Sound der Schneekanonen kann aber zugleich als Zeichen der Zuversicht gewertet werden. Die Zuversicht nämlich, dass es mit der Skisaison bald losgehen wird. Es braucht nur noch ein paar kalte Tage, dann liegt bereits genügend Kunstschnee bis in den Frühling auf den Pisten. In normalen Jahren wäre das in Wengen bereits die halbe Miete für einen guten Winter. Dieses Jahr gehört das Wetter aber für einmal zu den geringsten Sorgen im 1274 Meter über Meer gelegenen Dorf.

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