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Über 30 ForderungenPöschwies-Insassen wollen weniger Arbeitszwang und mehr Telefone

Die Zürcher Regierung hat Post erhalten: Knapp hundert Gefangene fordern bessere Bedingungen im härtesten Knast der Schweiz.

Blick in den Hof der Pöschwies. Hier dürfen sich die Gefangenen eine Stunde am Tag die Beine vertreten.
Blick in den Hof der Pöschwies. Hier dürfen sich die Gefangenen eine Stunde am Tag die Beine vertreten.
Foto: Thomas Egli

Unter Gefangenen gilt die Justizvollzugsanstalt Pöschwies schon seit Jahren als härtester Knast der Schweiz. Tatsächlich ist das Regime in Regensdorf in mancherlei Hinsicht strenger als in anderen Strafanstalten: So sind dort beispielsweise keine Privatkleider erlaubt, weniger Besuche möglich, und die Gefangenen müssen mehr Zeit in ihren Zellen verbringen als anderswo.

Nun fordern die Gefangenen bessere Haftbedingungen. Einer der Insassen hat «nach reichlich Kontemplationen und Besprechungen» eine Petition «zur Verbesserung unserer misslichen Lage» verfasst und dem Regierungsrat geschickt. Die Petition liegt dieser Zeitung vor. Fast hundert der insgesamt rund 370 Insassen haben das zwanzigseitige Schreiben unterzeichnet. Und das, obwohl laut Petition viele Inhaftierte Konsequenzen fürchten, wenn sie die Haftbedingungen infrage stellen.

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