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«Precision Farming» in EmbrachWeniger Pestizide dank Hightech

Jäten statt vergiften und Spritzmittel gezielter einsetzen: Die Bauern hoffen auf die neuste Technik, um die Umweltschäden zu reduzieren.

Während Landwirt Ernst Bänninger über das Zuckerrübenfeld fährt, überwacht das GPS, dass nirgends doppelt gespritzt wird.
Während Landwirt Ernst Bänninger über das Zuckerrübenfeld fährt, überwacht das GPS, dass nirgends doppelt gespritzt wird.
Foto: Francisco Carrascosa

Ernst Bänninger steigt auf seinen Traktor und fährt den 21 Meter breiten Spritzbalken aus. An diesem sommerlich-heissen Abend macht sich der Embracher Landwirt auf, das grosse Feld mit Zuckerrüben ob Lufingen gegen Pilzbefall zu spritzen. Während er über den Acker tuckert, muss er jedoch kaum selber lenken. Denn der Fahrweg wird über GPS gesteuert, damit die Bahn zentimetergenau eingehalten werden kann. Zuvor wurden die Umrisse des Feldes über GPS vermessen und gespeichert. Bereits das Aussäen im Frühling erfolgte aufgrund dieser Daten. Nun veranlassen die Satelliten, dass sich die Spritzdüsen automatisch abschalten, wenn der Traktor einen Streifen erreicht, auf dem bereits Fungizide ausgebracht wurden.

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