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Oerlikon-Chef erklärt Distanz-MessungWenn sich die Arbeiter zu nahe kommen, piepst der Tracker

Wie kann man in der Industrie die Abstandsregeln einhalten? Roland Fischer, CEO von OC Oerlikon, über seinen Pilotversuch – und warum er 800 Stellen abbauen muss.

Der Umsatz mit der Autoindustrie ist wegen der Corona-Krise deutlich zurückgegangen – ein Problem für Oerlikon. Zu den Kunden zählen namhafte Autohersteller. Im Bild eine Montagehalle von Opel in Polen.
Der Umsatz mit der Autoindustrie ist wegen der Corona-Krise deutlich zurückgegangen – ein Problem für Oerlikon. Zu den Kunden zählen namhafte Autohersteller. Im Bild eine Montagehalle von Opel in Polen.
Foto:  Andreas Bastian (Caro-Fotoagentur) 

Herr Fischer, wir treffen uns hier in Wohlen, wo Sie in einem Testlauf einige Mitarbeiter mit Sensoren ausgestattet haben. Die schlagen Alarm, wenn sie einander zu nahe kommen, um eine mögliche Ansteckung zu verhindern. Wie sind die ersten Erfahrungen?

Das ist eine neue Technologie, die bei Oerlikon noch nicht in der Fläche ausgerollt ist. Sie hat aber einen unheimlichen Charme. Wir glauben, dass wir so an der ein oder anderen Stelle von Masken absehen können. Aber der wichtigste Punkt ist ein anderer: Wenn wir einen Infektionsfall hätten, dann kann es sein, dass der Betrieb eingeschränkt werden müsste. Ganze Teams würden in Quarantäne geschickt. Wenn unsere Mitarbeitenden einen Tracker haben, kann man die Anzahl der möglicherweise Infizierten einschränken und der Rest des Betriebes kann weiterarbeiten.

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