Zum Hauptinhalt springen

Beachvolleyball: Vor EM in LettlandWie aus dem Nichts zum Saisonhöhepunkt

Am Dienstag beginnt für die Besten Europas das erste und letzte grosse internationale Turnier der vom Coronavirus durcheinander gewirbelten Saison 2020: die EM im lettischen Jurmala. Die Geschwister Joana und Adrian Heidrich aus Kloten sind mit von der Partie.

Sein Block ist schwer zu überwinden: Der Klotener Adrian Heidrich (links) im Netzduell mit dem Norweger Christian Sandlie Sörum am World-Tour-Grand-Slam-Turnier von Wien 2019.
Sein Block ist schwer zu überwinden: Der Klotener Adrian Heidrich (links) im Netzduell mit dem Norweger Christian Sandlie Sörum am World-Tour-Grand-Slam-Turnier von Wien 2019.
Foto: Hans Putz (APA/Keystone)

Adrian Heidrich bringt es auf den Punkt. «Bis vor Kurzem haben wohl die wenigsten wirklich daran geglaubt – und jetzt fliegen wir nach Lettland und spielen eine EM, die in diesem Jahr normalerweise neben Olympia und den World-Tour-Grand-Slams in Vergessenheit geraten wäre, als Höhepunkt der Saison», meint der 25-jährige Nationalspieler aus Kloten. Er und sein Berner Beach-Kompagnon Mirco Gerson lernten die Planungs-Unsicherheiten, welche die Coronavirus-Pandemie in der Sportwelt auszulösen vermag, als eine der ersten Spitzensportler hierzulande kennen. So fiel ihr für Ende Februar anvisierter Saisonstart auf der World Tour im Iran wegen des dortigen, frühen Ausbruchs aus und stand das World-Tour-Event eine Woche später in Doha lange auf der Kippe. Doch damit nicht genug: Auch hinter seiner EM-Teilnahme stand zwischenzeitlich ein Fragezeichen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.