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Pandemie in OstafrikaWie Corona die Zukunft der Gorillas in Uganda gefährdet

Das ostafrikanische Land gilt nicht als Risikogebiet und lockt mit günstigen Gorilla- und Schimpansen-Touren sowie menschenleeren Nationalparks. Gerade jetzt braucht das Land die Touristen wie nie.

Für viele Touristen ist ein Berggorilla-Tracking im Bwindi-Wald an der südöstlichen Grenze zum Kongo der Höhepunkt ihrer Uganda-Reise.
Für viele Touristen ist ein Berggorilla-Tracking im Bwindi-Wald an der südöstlichen Grenze zum Kongo der Höhepunkt ihrer Uganda-Reise.
Foto: Robert Haasmann (Biosphoto via AFP)

Anflug auf Entebbe, Ugandas internationalen Flughafen: Man erkennt den botanischen Garten am Victoriasee, wo «Tarzan» mit Johnny Weissmüller gedreht wurde. Auf dem Rollfeld stehen vor allem Maschinen mit dem blauen UNO-Schriftzug. Hunderte Hilfsorganisationen sind im Land tätig. An der Passkontrolle warnen Schilder vor Ebola, Gelbfieber und Malaria. Daneben steht eine etwas wackelige Schautafel mit Corona-Verhaltensregeln. Einreisen darf nur, wer einen negativen PCR-Test vorlegen kann, was sorgfältig überprüft wird. Mit rund 40’000 bestätigten Fällen und offiziell 334 Toten bei knapp 46 Millionen Einwohnern kam Uganda bisher vergleichsweise glimpflich durch die Pandemie. Ob die Zahlen, die aus Kampala gemeldet werden, korrekt sind, vermag niemand zu sagen. In Uganda fehlt vielen das Geld für einen Arztbesuch, Medien dürfen nicht frei berichten.

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