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Covid-19 trifft auf VerbrecherWie die Corona-Krise den Drogenkartellen zusetzt

In Kapstadt sinkt die Mordrate, in Osteuropa werden weniger Autos gestohlen, und mexikanische Kartelle bangen um ihre Lieferketten.

Hilfe für die Ärmsten: Zwei Frauen verteilen auf den Strassen von Guadalajara, Mexiko, Esspakete mit dem Namen und dem Bild des Absenders – dem Kartell des Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán.
Hilfe für die Ärmsten: Zwei Frauen verteilen auf den Strassen von Guadalajara, Mexiko, Esspakete mit dem Namen und dem Bild des Absenders – dem Kartell des Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán.
Foto: Francisco Guasco (EPA, Keystone)

Nichtsahnend hat kürzlich eine französische Pharmafirma bei einem Unternehmen in Singapur eine Grossbestellung aufgegeben: Dringend benötigte Desinfektionsmittel und Schutzmasken im Wert von 6,6 Millionen Euro wollte sich die Firma liefern lassen. Sie überwies das Geld und wartete auf die Ware. Vergeblich, das Material kam nie an. Die Firma war Betrügern aufgesessen. Europol ermittelte gegen einen 39-Jährigen, der in Singapur untergetaucht war. «Solche Kriminellen», warnt die dortige Polizeibehörde, «versuchen aus den Ängsten der Menschen Kapital zu schlagen.»

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