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Die Vakzine der SchweizWie die Corona-Impfstoffe funktionieren

Sechs Mittel sollen in Zukunft die Pandemie hierzulande eindämmen. Wie sie wirken, und wann sie kommen könnten. Ein Überblick.

Der Impfstoff von der Firma AstraZeneca ist in der Schweiz noch nicht zugelassen. Es fehlen noch Studiendaten.
Der Impfstoff von der Firma AstraZeneca ist in der Schweiz noch nicht zugelassen. Es fehlen noch Studiendaten.
Foto: Jane Barlow (AFP)

Am Mittwoch kündigte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) an, zwei neue Impfstoffe von der deutschen Firma Curevac und der US-amerikanischen Biotech-Firma Novavax zu bestellen. Damit könnten künftig sechs verschiedene Impfstoffe zur Verfügung stehen, die auf drei verschiedenen Technologien beruhen. Hier die Reihenfolge der erfolgten oder erwarteten Zulassungen:

RNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer

Das Vakzin wurde als erster Corona-Impfstoff am 19. Dezember in der Schweiz zugelassen und wurde wenige Tage später bereits gespritzt.

Der Impfstoff liefert einen Bauplan für das charakteristische Stachel-Protein (Spike-Protein) des Coronavirus Sars-CoV-2. Verpackt in einem Fetttröpfchen, wird der Bauplan in unsere Körperzellen geschleust und dort in das Spike-Protein übersetzt. Dagegen fährt der Körper die Immunantwort hoch und sollte gegen Covid-19-Erkrankungen geschützt sein. Es sind zwei Impfungen im Abstand von etwa vier Wochen nötig. Der Schutz liegt laut der Zulassungsstudie bei etwa 95 Prozent.

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