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Unser Fussball-Podcast«Wie kommen die Fans ins Stadion, ohne Regeln zu brechen?»

Noch bevor die Schweizer Liga überhaupt entschieden hat, ob sie weiterspielen will, werden schon Spiele mit Zuschauern diskutiert.

Diese Aussage erreichte die Schweizer Fussballclubs unerwartet. Eben noch liess die Liga ausrechnen, was es sie kosten würde, sollten bis Ende Jahr keine Spiele mit Zuschauern erlaubt sein. Und dann erklärt Daniel Koch am Sonntagabend auf SRF, Matches mit Zuschauern seien möglicherweise schon bald möglich. Vorbedingung für den Delegierten des Bundesamtes für Gesundheit im Bereich Coronavirus: «Man muss wissen, wer wo sitzt – das ist das einzige, was wirklich wichtig ist.»

Natürlich ist diese neuste Wendung Thema in unserem Podcast. «Dieses Vorpreschen von Daniel Koch überrascht», findet Thomas Schifferle, «vor allem, da der Bundesrat ja noch nicht einmal beschlossen hat, ob er Fussballspiele überhaupt wieder erlaubt.» Und vor allem, weil ganz viele Fragen noch offen sind. Zum Beispiel stellt Schifferle diese: «Wie sollen die Fans ins Stadion kommen, ohne die geltenden Regeln des Social Distancing zu brechen?»

Kay Voser dagegen hört in Kochs Ankündigung vor allem eines: «Die Hoffnung darauf, dass bald wieder so etwas wie Normalität einkehren wird.»

Ausserdem Thema in unserer 41. Podcast-Folge: Welche Fussballer haben uns auf Schweizer Plätzen am meisten begeistert?

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2 Kommentare
    Marc-Reto Wirth

    Gewisse Clubpräsidenten in der Super Leage - allen voran der FCZ und der FCB - die ihre Hooligan-Fan-Kurven seit Jahren sanktionslos gewähren lassen wenn Gewalt im und ausserhalb ihrer Stadien und abbrennen von Pyros zum "Courant Normal" geworden ist.

    Es sind die gleichen Präsidenten, die sich gegen eine Verschärfung der Sicherheitsmassnahmen im Zusammenhang mit den Spielen in "ihren" Stadien und insbesondere gegen eine verursachergerechte Beteiligung ihrer Clubs an den hohen Sicherheitskosten der Polizei stellen?

    Dass gestrige TV-Interview in Tele Züri mit Herrn Canepa lässt diesen Schluss zu ohne dass er dies explizit erwähnte.

    Die gleichen Präsidenten zahlen ihren verwöhnten Profispielern im unbedeutenden vergleichsweise kleinen Markt Schweiz (Marktgrösse/Zuschauerzahlen, Sponsoren TV-/Werbegelder u.a.m) vollkommen überrissene Saläre zwischen 300'000 und 1 Million CHF pro Jahr/Spieler und jammern jetzt dafür, dass ihren der Staat (der Steuerzahler) Kurzarbeitsgelder auf der Berechnungsbasis dieser Saläre zahlen muss, anstatt auf den für Arbeitnehmer max. AHV-versicherbaren Lohn von rund 150'000 CHF pro Jahr.