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Streit um Corona-ImpfungenWieso es beinahe zum Impf-Shutdown in der Schweiz kam

Der Software-Anbieter für Impftermine, OneDoc, soll die Preise senken und neue Verträge eingehen, hat Lukas Engelberger gefordert – und musste dann zurückbuchstabieren.

Noch schnell vor Ostern mit dem Rechtsanwalt drohen: Lukas Engelberger hat einen Konflikt mit dem Softwareanbieter OneDoc provoziert und musste dann zurückbuchstabieren.
Noch schnell vor Ostern mit dem Rechtsanwalt drohen: Lukas Engelberger hat einen Konflikt mit dem Softwareanbieter OneDoc provoziert und musste dann zurückbuchstabieren.
Foto: Peter Schneider (Keystone/SDA)

Es war ein ungünstiger Zeitpunkt, den der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Lukas Engelberger, ausgesucht hatte: Unmittelbar vor den Osterfesttagen, Gründonnerstagabend kurz nach 18 Uhr, versandte er ein Schreiben an die Firma OneDoc AG, nahm viele Kantone sowie die Dienstchefs der Gesundheitsdepartemente in Kopie – und riskierte die Abschaltung des Impf-Buchungssystems.

Die Softwarefirma OneDoc bietet für rund 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung Informatiklösungen zur Impftermin-Vereinbarung übers Internet an. Engelberger fand, diese Genfer Firma solle jetzt die Preise senken und alle Verträge neu aushandeln, die bislang mit den Kantonen rechtsgültig unterzeichnet worden seien. OneDoc würde die versprochenen Leistungen nicht einhalten.

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