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Kampf um die richtige SpracheWird das Gendersternchen Pflicht für uns alle?

Gaga oder sinnvoller Kampf gegen Diskriminierung: Wenn übers Gendersternchen diskutiert wird, kann es emotional werden. Auch in der Schweiz.

Kann starke Emotionen hervorrufen: Der Genderstern ist einigen ein Dorn im Auge. Andere sehen in ihm ein wichtiges Tool, um Sprache gerechter machen zu können.
Kann starke Emotionen hervorrufen: Der Genderstern ist einigen ein Dorn im Auge. Andere sehen in ihm ein wichtiges Tool, um Sprache gerechter machen zu können.
Foto: PD

«Kein günstiger Zeitpunkt» sei das, schreibt die Bundeskanzlei, als wir fragen, ob jemand aus der Verwaltung über geschlechtergerechte Sprache Auskunft geben könnte.

Kein günstiger Zeitpunkt? Dabei wird doch gerade jetzt wieder intensiv übers Gendern diskutiert. Also über die Frage, wie geschrieben werden soll, damit sich möglichst alle angesprochen fühlen, die gemeint sind.

Richtiges Gendern ganz oben auf der SRG-Agenda

Genügt dafür das generische Maskulinum, also die männliche Form, damit die Polizistinnen auch mitgemeint sind, wenn von Polizisten die Rede ist? Oder braucht es dafür andere Zeichen und Formulierungen, etwa das Gendersternchen, damit auch all jene repräsentiert sind, die eine andere Geschlechtsidentität haben?

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