Techwerte führen Talfahrt der US-Börsen an

Dow, Nasdaq und Co. im Sinkflug: Vor allem Technologieaktien haben hohe Verluste verzeichnen müssen.

Entsetzen: Händler an der Wall Street greifen sich an den Kopf. (12. November 2018)

Entsetzen: Händler an der Wall Street greifen sich an den Kopf. (12. November 2018) Bild: Keystone

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Die US-Börsen gingen am Montag auf Talfahrt. Vor allem Technologieaktien gaben kräftig nach. Sorgen um eine schwache Nachfrage nach iPhones des Apple-Konzerns belasteten die Stimmung.

Der Schlussstand an der New Yorker Börse. (Bild: AFP/Drew Angerer)

Zudem bereitet Börsianern zufolge die künftige Zinsentwicklung in den Vereinigten Staaten nach wie vor Unbehagen. Erst in der vergangenen Woche hatte die US-Notenbank weiter steigende Leitzinsen signalisiert, was Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren unattraktiver machen kann. Zudem sei der Dow Jones Industrial charttechnisch angeschlagen, hiess es.

Dow gibt 2,32 Prozent nach

Der Dow knüpfte an seine Verluste vom Freitag an und büsste 2,32 Prozent oder 602 Punkte auf 25'387,18 Punkte ein. Damit schloss er knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. In der vergangenen Woche hatte er allerdings knapp 3 Prozent gewonnen und sich bis dahin von seinem jüngsten Tief Ende Oktober schon wieder um mehr als 8 Prozent erholt.

Der S&P 500 gab am Montag um 1,97 Prozent auf 2726,22 Zähler nach. An der technologielastigen Nasdaq-Börse verlor der Auswahlindex Nasdaq 100 zugleich 2,98 Prozent auf 6829,10 Punkte. Die Anleihemärkte blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Zigaretten-Herstellern geht die Puste aus

«Auch Zigaretten-Herstellern wie Altria und Philip Morris ging die Puste aus – wenn auch nicht so dramatisch wie dem Apple-Zulieferer», schreibt n-tv.de. Die Anleger hätten sich von dem Marlboro- und dem Benson&Hedges-Produzenten nach einem Zeitungsbericht über ein baldiges Verbot von Menthol-Zigaretten getrennt. Altria-Papiere 3,5, Philip-Morris-Aktien rund 1,4 Prozent im Minus, hält der deutsche Nachrichtensender weiter fest.

Nicht unerheblich für die Schweiz: Die Aktien von General Electric büssten ebenfalls ein, und zwar fast um sieben Prozent. Konzernchef Larry Culp beabsichtigt offenbar, wegen drückenden Schulden Unternehmensteile zu verkaufen. (sep/fal/sda)

Erstellt: 13.11.2018, 08:03 Uhr

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