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China muss laut IWF Kampf gegen Unternehmensschulden angehen

China muss nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) schnell etwas gegen die Schulden seiner heimischen Unternehmen tun. Diese gehörten zu den grössten Gefahren für die chinesische Wirtschaft.

Letztlich könnten sie das Wirtschaftswachstum senken oder eine Bankenkrise auslösen - "oder beides", sagte IWF-Vizechef David Lipton am Samstag in einer Rede vor Ökonomen in der Metropole Shenzhen. "Die Schuldenprobleme der Firmen können zu den systemischen Schuldenproblemen von morgen werden." Laut Lipton liegen die Unternehmensschulden in der Volksrepublik derzeit bei rund 145 Prozent der Wirtschaftsleistung. Besonders hoch seien sie bei Staatsfirmen. Um die Verschuldung unter Kontrolle zu bringen, müsse die Regierung in Peking die Regeln für eine gute Unternehmensführung (Corporate Governance) verbessern. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt hinter den USA ist im vergangenen Jahr so langsam gewachsen wie seit 25 Jahren nicht. China kämpft mit steigenden Schulden und in vielen Bereichen mit Überkapazitäten.

SDA

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