Zum Hauptinhalt springen

Hurrikan-Serie kommt die Zurich-Versicherung teuer zu stehen

Harvey, Irma und Maria: Versicherer schätzen die gedeckten Schäden der Wirbelstürme in der Karibik und in Florida auf knapp 100 Milliarden Dollar.

Hurrikan Irma (links) befindet sich über Hispaniola, Jose (rechts) über dem Atlantik. Zusammen mit Maria wüteten sie in Texas, Florida, Puerto Rico sowie auf zahlreichen Inseln in der Karibik. (7. September 2017)
Hurrikan Irma (links) befindet sich über Hispaniola, Jose (rechts) über dem Atlantik. Zusammen mit Maria wüteten sie in Texas, Florida, Puerto Rico sowie auf zahlreichen Inseln in der Karibik. (7. September 2017)
NOAA/AP, Keystone
Der Sturm ist vorüber, der Schaden dauert an: Eine US-Flagge weht nach dem Hurrikan Irma im Wind am Hafen von Key West, Florida. (12. September 2017)
Der Sturm ist vorüber, der Schaden dauert an: Eine US-Flagge weht nach dem Hurrikan Irma im Wind am Hafen von Key West, Florida. (12. September 2017)
AP PHOTO BY ROB O'NEAL, Keystone
Unter Wasser: Von diesem Boot in Miami ist nicht mehr viel zu sehen.
Unter Wasser: Von diesem Boot in Miami ist nicht mehr viel zu sehen.
Erik S. Lesser, Keystone
1 / 10

Die Serie von Wirbelstürmen in den USA und der Karibik kommt den Versicherer Zurich teuer zu stehen. Der Konzern rechnet für das dritte Quartal mit Gesamtkosten von rund 700 Millionen Dollar durch die drei Hurrikane Harvey, Irma und Maria.

Dabei seien Vergütungen durch Rückversicherungen schon eingerechnet, teilte die Zurich am Donnerstag in einem Communiqué mit. «Es liegt in der Natur der Ereignisse, dass die Feststellung der endgültigen Schadensumme noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.»

AIG zahlt fünfmal so viel wie die Zurich

Nach Steuern werde eine Belastung von rund 620 Millionen Dollar erwartet. Die Gruppe geht davon aus, dass diese Schäden ihre Finanzstärke insgesamt nicht wesentlich beeinflussen werden.

Damit kommt die Zurich vergleichsweise glimpflich davon. Der amerikanische Versicherer AIG muss viel tiefer in die Tasche greifen: Er rechnet mit Kosten von bis zu 3,1 Milliarden Dollar im dritten Quartal.

Insgesamt fast 100 Milliarden Dollar

Auch der Weltmarktführer Münchener Rück hatte wegen der Schäden Fragezeichen hinter seine Gewinnprognosen gesetzt. Der französische Versicherer Scor geht davon aus, dass die Versicherungsbranche weltweit für die Schäden aus den Wirbelstürmen insgesamt mit 95 Milliarden Dollar einstehen müssen.

SDA/mch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch