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Julius Bär knackt 400-Milliarden-Grenze

Die Privatbank kann auf einen erfolgreichen Start ins Jahr zurückblicken. Vor allem aufgrund stärkerer Kundenaktivität.

Seit Ende letzten Jahres der neue CEO von Julius Bär: Bernhard Hodler.
Seit Ende letzten Jahres der neue CEO von Julius Bär: Bernhard Hodler.
Walter Bieri, Keystone

Die Privatbank Julius Bär hat bei den verwalteten Vermögen die Grenze von 400 Milliarden Franken geknackt. In den ersten vier Monaten 2018 stiegen diese Gelder von 388 Milliarden auf 401 Milliarden Franken.

Das Wachstum war auf anhaltende Neugeldzuflüsse aber auch auf den festeren US-Dollar zurückzuführen. Zudem verzeichnete der Vermögensverwalter auch eine Zunahme der Kundenaktivitäten.

Die Netto-Neugeldzuflüsse zum Vermögensverwalter beliefen sich annualisiert auf «über 5 Prozent» und bewegten sich damit innerhalb der eigenen Zielbandbreite von 4 bis 6 Prozent der verwalteten Vermögen, wie Julius Bär am Mittwoch mitteilte.

Europa, Schweiz und Asien

Besonders starke Zuflüsse seien von Kunden mit Domizil Europa, Schweiz und Asien verzeichnet worden, dabei hätten die 2016 und 2017 eingestellten Kundenberater weiterhin einen «substanziellen Beitrag» geliefert.

Die Bruttomarge belief sich in der Berichtsperiode auf 93 Basispunkte (BP), was eine Verbesserung um 5 BP gegenüber dem zweiten Halbjahr 2017 bedeutete. Die Kundenaktivität habe vor allem im Januar und in geringerem Mass im März zugenommen, was den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie den Erfolg aus dem Handelsgeschäft gestärkt habe, schreibt das Institut.

Bei der Kostensituation stellt Julius Bär einen positiven Trend fest: Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich im Berichtszeitraum und lag mit «knapp unter 67 Prozent» wieder innerhalb des mittelfristigen Zielbereichs.

SDA/sep

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