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Neuer Beschuldigter im Fall Raiffeisen

Ex-Chef Pierin Vincenz soll einen ehemaligen Berater der Bank zum Golfen nach Dubai eingeladen haben – auf Geschäftskosten.

Eine Reise als Dankeschön für treue Dienste: Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Eine Reise als Dankeschön für treue Dienste: Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

In der Strafuntersuchung rund um die Bank Raiffeisen und ihren ehemaligen Chef Pierin Vincenz gibt es einen neuen Beschuldigten. Es handelt sich um einen ehemaligen Berater. Ihm werden Vorwürfe gemacht rund um umstrittene Spesenabrechnungen von Vincenz.

Gemäss Informationen der SonntagsZeitung geht es um eine Reise nach Dubai. Sie fand statt rund ein Jahr bevor Vincenz im Herbst 2015 als Raiffeisen-Chef zurückgetreten ist. Dem Vernehmen nach wollte Vincenz seinem langjährigen Berater nach 10 Jahren für die gute Zusammenarbeit danken und lud ihn zu einer Golfreise ins Emirat ein. Im Zuge der Untersuchungen zum Spesengebaren von Vincenz tauchte dazu bei Raiffeisen eine Rechnung von gut 12'000 Franken auf. Gemäss Staatsanwaltschaft soll diese Rechnung nicht mit Geschäftsinteressen zu begründen sein. Offenbar hat der Berater die dazu nötigen Rechnungen eingereicht und soll darum mitverantwortlich sein.

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