Rimuss-Prozess: Ex-Finanzchef muss ins Gefängnis

Ein 58-Jähriger hat zwei Millionen Franken aus der Firmenkasse abgezweigt und damit ein NLA-Frauenfussballteam unterstützt.

Rimuss-Betriebsgebäude in Hallau SH. Bild: Joachim Kohler

Rimuss-Betriebsgebäude in Hallau SH. Bild: Joachim Kohler

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Der ehemalige Finanzchef der Getränkefirma Rimuss muss ins Gefängnis: Das Kantonsgericht Schaffhausen hat ihn am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren verurteilt. Davon muss er 6 Monate absitzen. Der Rest der Strafe wurde bedingt ausgesprochen, bei einer Probezeit von drei Jahren.

Der 58-Jährige hatte jahrelang Geld aus der Firma abgezweigt, um damit das Frauenteam des FC Neunkirch zu unterstützen. Er bezahlte nicht nur die Spielerinnen aus der Firmenkasse, er kam mit dem Firmengeld auch für ihre Wohnungsmieten und für die Krankenkassen-Prämien auf.

Als er sich selber anzeigte, fehlten in der Firmenkasse zwei Millionen Franken. Eine ehemalige Rimuss-Mitarbeiterin, die ihm dabei geholfen haben soll und deshalb ebenfalls vor Gericht stand, wurde hingegen freigesprochen. (anf/sda)

Erstellt: 08.11.2019, 09:45 Uhr

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