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Saatgut-Riese Monsanto will Syngenta übernehmen - Basler lehnen ab

Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat vom weltgrössten Saatgut-Hersteller Monsanto ein Übernahmeangebot erhalten. Die Amerikaner offerieren 449 Franken pro Syngenta-Aktie, die am Donnerstag auf 332,70 Fr. geschlossen hatte. Trotzdem weist Syngenta die Offerte zurück.

Bohnen wachsen in einem Forschungslabor von Syngenta (Archiv)
Bohnen wachsen in einem Forschungslabor von Syngenta (Archiv)
Keystone

Der Verwaltungsrat habe nach eingehender Analyse und unter Beizug von Rechts- und Finanzexperten einstimmig beschlossen, die unerbetene Übernahmeofferte abzulehnen, teilte Syngenta am Freitag mit. Das Angebot bewerte Syngenta angesichts der Zukunftsaussichten zu tief und unterschätze die bedeutenden Risiken einer solchen Transaktion wie behördliche Genehmigungen und die öffentliche Meinung, heisst es weiter. Der Vorschlag von Monsanto sei nicht im besten Interesse von Syngenta, der Aktionäre und anderen Anspruchsgruppen. Das Unternehmen betonte zudem, es sei auf Kurs, die für das laufende Jahr angestrebten Einsparungen von 265 Mio. Dollar zu erreichen. Zudem bestätigte Syngenta das Sparziel von 1 Milliarde bis 2018. Die Offerte von Monsanto enthält laut weiteren Angaben einen Baranteil von 45 Prozent. Bei einer Übernahme würde ein Konzern mit einem Umsatz von 31 Milliarden Dollar entstehen. Bereits 2014 abgeblitzt Monsanto war Insidern zufolge bereits im vergangenen Jahr mit Kaufabsichten bei Syngenta abgeblitzt. Doch die Amerikaner hätten nie aufgegeben und wollten die Fusion durchziehen. Syngenta ist der weltgrösste Hersteller von klassischen Pestiziden gegen Insektenbefall, Unkräuter und Pilze. Monsanto ist führend bei Saatgut und vor allem für seine gentechnisch veränderten Maissorten bekannt.

SDA

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