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Schweizer Finanzchefs sind Pessimisten - Spanier dagegen Optimisten

Schweizer Finanzchefs sind für die finanziellen Aussichten ihrer Unternehmen weniger optimistisch als ihre europäischen Kollegen. Unter 14 berücksichtigten Ländern ist die Zuversicht in der Schweiz am geringsten.

Nur knapp ein Drittel rechnet mit einer stabilen finanziellen Situation des Unternehmens und nur einzelne sind optimistischer als drei Monate zuvor. 65 Prozent sind pessimistischer geworden. Zu diesem Schluss kommt eine am Montag publizierte Studie der Beratungsfirma Deloitte. Befragt wurden 1300 Finanzchefs. Gefragt nach der Ertrags- und Margensituation rechnen zwei von drei Finanzchefs (CFO's) in der Schweiz mit sinkenden Umsätzen und 83 Prozent mit geringeren Margen. Am zuversichtlichsten sind die Spanier. 71 Prozent der Finanzchefs gaben an, insgesamt optimistischer zu sein als noch vor drei Monaten. 77 Prozent rechnen mit steigenden Umsätzen und knapp die Hälfte auch mit höheren Margen. Die Spanier rechnen auch weitaus weniger mit negativen externen Einflüssen als die Schweizer oder die Deutschen. Dabei ist die wirtschaftliche Situation in der Schweiz und in Deutschland stabiler als etwa in Spanien. "Eine Erklärung dafür könnte sein, dass man auf hohem Niveau mehr verlieren kann", sagt Michael Grampp, Chefökonom bei Deloitte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zu den optimistischsten Finanzchefs gehören nach den Spaniern auch die Niederländer und die Finnen. Allgemein herrscht in Ländern der Eurozone mehr Optimismus als bei Nichtmitgliedern. Bemerkenswert ist, dass 40 Prozent der Meinung sind, dass die Verringerung der Mitgliedstaaten in der Eurozone wachstumsfördernd sein würde (32 Prozent in den Ländern der Eurozone, 55 Prozent ausserhalb, 58 Prozent in der Schweiz). 8 Prozent sind für die Auflösung des Euro (3 Prozent in Ländern der Eurozone, 17 Prozent ausserhalb und 11 Prozent in der Schweiz).

SDA

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