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Sky-Verkauf reisst Löcher in Bilanz von 21st Century Fox

Der US-Unterhaltungsriese 21st Century Fox hat wegen hoher Sonderkosten einen Gewinneinbruch verzeichnet. Im Geschäftsquartal bis Ende Juni fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 999 auf 87 Millionen Dollar.

Für die Sonderkosten verantwortlich ist der Verkauf von Sky Italia und Sky Deutschland, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Veräusserung der Bezahlsender hatte allerdings Ende 2014 zu einem Einmalertrag in Milliardenhöhe geführt. Der Umsatz sank, ebenfalls belastet durch den Wegfall der Sky-Beteiligungen, deutlich von 8,42 auf 6,21 Milliarden Dollar. Im Film- und TV-Geschäft gingen die Erlöse spürbar zurück. Neben zahlreichen Fernsehsendern gehört zum Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch auch das Hollywood-Studio 20th Century Fox. Murdoch hatte Anfang Juli den Posten als Vorstandschef an seinen Sohn James abgegeben. Im Quartalsbericht liess sich der Senior, der weiterhin im Verwaltungsrat die Fäden zieht, allerdings nicht nehmen, die Zahlen zu kommentieren und sprach von "soliden" Finanzergebnissen. Einen Erfolg konnte 21st Century Fox mit der Übertragung der Weltmeisterschaft im Frauenfussball verbuchen, die überraschend viele Zuschauer anzog und so die Werbeerlöse klingeln liess. Insgesamt kämpft der Konzern wie die anderen grossen Kabelanbieter in den USA mit der sinkenden Bereitschaft der Kunden, grosse Programmpakete zu kaufen. Seit es Alternativen wie Netflix gibt, die ausschliesslich über das Internet zu empfangen sind, sparen sich immer mehr US-Konsumenten den teuren Kabelanschluss.

SDA

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