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SRG muss Gürtel um 20 Millionen Franken enger schnallen

Die schlechten wirtschaftlichen Prognosen der Schweiz zwingen die SRG zum Sparen: Das Budget der Generaldirektion und der Unternehmenseinheiten in den vier Landesteilen wird noch in diesem Jahr um 20 Millionen Franken gekürzt.

RTS muss sparen - vor allem die Fernsehsparte
RTS muss sparen - vor allem die Fernsehsparte
Keystone

Betroffen sei die SRG-Generaldirektion mit Einsparungen in der Höhe von rund 5 Millionen Franken, das Deutschschweizer Radio und Fernsehen SRF mit 6,6 Millionen Franken, sein Westschweizer Pendant RTS mit bis zu 5,5 Millionen Franken und die Tessiner RSI mit 3,2 Millionen Franken, teilte SRG-Sprecher Daniel Steiner am Montag mit. Auch die rätoromanische RTR in Chur und SWI Swissinfo leisteten ihren Sparbeitrag. Weitere Kürzungen seien nicht ausgeschlossen. Die SRG arbeite zur Zeit die Details der Kürzungen aus. Die Sparmassnahmen seien bereits zuvor für einen "allfälligen Konjunkturrückgang" definiert worden, hiess es weiter. Nun hätten sich die "konjunkturellen Risiken" bestätigt. Einem Teil der Schweizer Wirtschaft stehe ein anspruchsvoller Herbst bevor und der Frankenschock wirke sich auf die Werbeeinnahmen aus.

SDA

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