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Sunrise-Aktionär unbeeindruckt von reduzierter Kapitalerhöhung

Sunrise hat die Kapitalerhöhung von 4,1 Milliarden Franken auf 2,8 Milliarden angepasst. So wollte sich der Telekomkonzern die Zustimmung für die UPC-Übernahme sichern.

Die ausserordentliche Generalversammlung am 23. Oktober muss die Kapitalerhöhung noch genehmigen. (Archiv Keystone/Walter Bieri)
Die ausserordentliche Generalversammlung am 23. Oktober muss die Kapitalerhöhung noch genehmigen. (Archiv Keystone/Walter Bieri)

Sunrise kann den aktivistischen Investor AOC auch mit Nachbesserungen bei der Finanzierung nicht von der geplanten Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC überzeugen.

«AOC hält an der bisherigen Position fest und lehnt den Deal auch mit der neuen Finanzierungsstruktur ab», erklärte der Investor. Am Kaufpreis von 6,3 Milliarden Franken habe sich nichts geändert. Sunrise hatte aber angekündigt, die Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Zukaufs deutlich zu verringern: Die Eigentümer sollen nun 2,8 Milliarden statt der ursprünglich geplanten 4,1 Milliarden Franken zuschiessen.

Die Entscheidung darüber fällt auf einer ausserordentlichen Generalversammlung am 23. Oktober. Nach Einschätzung von Analysten ist eine Zustimmung der Aktionäre noch nicht gesetzt: Sunrise bräuchte dafür eine einfache Mehrheit. Doch der deutsche Grossaktionär Freenet lehnt die Kapitalerhöhung weiterhin ab. Er hält 24,5 Prozent. AOC kommt früheren Angaben zufolge auf einen Anteil von weniger als drei Prozent.

REUTERS/sep

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